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R T F - Radtourenfahren in Buchholz
| Berichte von RTF's, Touren, Training, MTF's, 25er |
| So.9.5. 2010 09:00-10:30 18. Buchholzer Heidetour Diesmal mit verbesserter Strecke |
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Helferperspektive
Eine RTF zu fahren ist Genuss, Training und Herausforderung. Bei einer RTF zu helfen ist Herausforderung und Freude, besonders wenn alles so anerkanntermaßen perfekt und reibungslos verläuft. Würstchen und Nudelsalat auszuteilen macht besonders Spaß, wenn von allem genügend vorhanden ist und Eckhard immer rechtzeitig Nachschub des beliebten "Erdinger Alkoholfrei" herbeischafft. Schön, auch mehr Gesichter statt Rücken zu sehen. Mit ca. 800 Teilnehmern gab es trotz Parallelveranstaltungen einen neuen Teilnehmerrekord. Bravo Eckhard, besser geht es kaum zu organisieren, danke Roman besonders für die Streckenpläne und Karsten für die Beschilderung und die Aktivitäten "Hilfe für Nils", die besonders anerkennend aufgenommen wurden. Und, und, und....... an alle Helfer, die sich nach Kräften und Möglichkeiten eingebracht haben. Was besonders angenehm auffiel, war die gelassene "Freibad- Stimmung" (Helmut) im Zielbereich. Es wurde unendlich fotografiert.
Weitere Berichte und Fotos unter www.helmuts-fahrradseiten.de und www.team-mainplan.blogspot.com. Sehr interessant, wie unterschiedlich eine RTF erlebt und beschrieben wird! |
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Jens vom ESV Fortuna Celle schrieb
mit Fotos auf Helmuts Fahrradseiten: RTF Buchholzer Heidetour der RSG Blau-Weiß-Buchholz am 10.05.2009 Nach unserer gestrigen RTF-Ausfahrt in Laatzen traf ich mich heute mit Manfred gleich wieder, nun in Buchholz i. d. Nordheide, um an der allseits beliebten RTF der RSG Blau-Weiß-Buchholz an den Start zu gehen. Nach unseren Erfahrungen der letzten Jahre ist diese Veranstaltung aufgrund der Organisation und Streckenführung ein Muss für jeden RTF-ler, was sich auch heute wieder bestätigt hat. Aus diesem Anlass ging auch gleich meine bessere Hälfte heute mit auf die Reise, um bei bestem Radfahrwetter die landschaftlichen Reize der Nordheide auszukosten.
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17. Buchholzer Heidetour – RTFStart:
10. Mai 09, 9:00-10:30 Uhr
Treff der Radtourenfahrer Die Radsportgruppe
von Blau-Weiss Buchholz lädt auch in diesem Jahr wieder zur „Buchholzer
Heidetour“ ein. Datum:
10. Mai 2009 Uhrzeit
: 9.00 – 10.30 Uhr Gestartet wird am
Schulzentrum II „Am Kattenberg“, Sprötzer Weg. Die Anmeldung kann ab
8.00 Uhr vorgenommen werden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht
erforderlich. Die Teilnehmergebühr
beträgt für Wertungskarteninhaber supergünstige 4,00 € und für nicht
in Radsportvereinen organisierte Teilnehmer 6,00 € (zuzüglich 4,00 €
Pfand die für Startnummer). Der Anfahrtsweg zum
Startort ist ausgeschildert. Die Radsportgruppe
bietet 4 Strecken an (45, 75, 115 und 151 km) und führt durch die schöne
Lüneburger Heide. Tour 1 (45 km)
: Buchholz,
Holm-Seppensen, Schierhorn, Wesel, Handeloh,
Kampen (Kontrollstelle u. Verpflegung), Todtglüsingen,
Neddernhof, Buchholz Tour 2 (75 km)
: Buchholz,
Schierhorn, Nindorf, Garlstorf (Kontrollstelle u. Verpflegung),
Egestorf, Sahrendorf,, Wesel .........weiter wie Tour 1 Tour 3 (115 km) :
Buchholz, Garlstorf (Kontrolle),
Egestrof, Eyendorf, Raven, Schwindebeck, Hützel (Kontrollstelle u.
Verpflegung), Behringen, Niederhaverbeck, Wintermoor, Kampen (Kontrolle),
... weiter wie Tour 1 Tour 4 (151km) :
Buchholz, bis Garlstorf,
Eyendorf Salzhausen, Vierhöfen (Kontrolle u. Verpflegung),
Raven, .... weiter wie Tour 3 Wir haben auf unseren
Strecken soviel Höhenmeter eingebaut wie es nur geht.
Es ist ein schön welliges Profil dabei herausgekommen. Nach Rückkehr ist
das Kuchenbüfett für alle geöffnet.
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16. Buchholzer Heidetour - RTF
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Am Pfingstsonntag,
den 11. Mai 2008 veranstaltet die RSG Blau-Weiss Buchholz die „16.
Buchholzer Heidetour“. Gestartet wird am
Schulzentrum II „Am Kattenberg“, Sprötzer Weg zwischen 9.00 und 10.30
Uhr in kleinen Gruppen. Die Anmeldung kann ab 8.00 Uhr vorgenommen werden.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmergebühr
beträgt für BDR-Mitglieder 4,00 € und für nicht in Radsportvereinen
organisierte Teilnehmer 6,00 € (zuzüglich 4,00 € für Startnummer). Der Anfahrtsweg zum
Startort ist ausgeschildert. Die Radsportgruppe
bietet 4 Strecken an (45, 75, 115 und 151 km) und führt durch die schöne
Lüneburger Heide. Die Strecken haben eine neue, schöne Ausschilderung. Nach Rückkehr ist
das Kuchenbüfett für alle geöffnet. NEU:
Das „RTF-Massage-Team“
Dieses Jahr gibt es
zur Stärkung bei unserer RTF „Buchholzer Heidetour“ für die
Fahrerinnen und Fahrer nicht nur Kaffee, Kuchen und Getränke sondern auch
die einmalige Gelegenheit zu einer wohltuenden Massage für die
strapazierten Muskeln. Die Heilpraktiker
Ulrike Wegeler (www.naturheilpraxis-wegeler.de),
Andreas Hagen (www.hp-hagen.de)
und Jenny Jaskulski (Tel.Nr.: 04105/84588) sind dieses Mal als
Massage-Team mit dabei. Die
Massage dauert 20 Minuten und kostet nur 10,00 € Wer daran Interesse
hat, den bitten wir ein Handtuch und etwas Zeit mitzubringen. |
| Traditionell organisieren wir im Mai unsere Buchholzer Heidetour, eine Rad-Touren-Fahrt durch die Nordheide. Angeboten werden Touren von 40, 70, 110 und 150 Km Länge. Dabei zeigt sich, dass es auch auf und ab geht. So sind auf der 110 Km langen Runde fast 700 Höhenmeter zu überwinden! |
| Je nach Steckenlänge gibt es 1 bis 4 Punkte für die Jahreswertung. |
| An den Kontrollstellen werden Getränke und Verpflegung ausgeteilt. |
| Ein ausführlicher Bericht kann auf Helmuts Fahrradseiten nachgelesen werden. |
| Zunehmend beliebt - sportliches Radfahren über längere
Strecken zusammen mit anderen Radlern. Mit dem Rennrad oder dem
sportlichen Trekkingrad können Sie beim Radtourenfahren vor allem gesunde
Ausdauer-Fitness trainieren und das ohne olympischen Zeitdruck.
Jeder hat hier die Möglichkeit, auf ausgeschilderten Strecken durch überwiegend verkehrsarme Regionen zu radeln. Eine Mitgliedschaft in einem Radsportverein ist nicht erforderlich.
Damit sind dann auch schon die Stärken dieser Sportart beschrieben. Radtourenfahren ermöglicht leistungsorientiertes Radfahren ohne gleich Rennen bestreiten zu müssen. Gleichgesinnte mit denen man sich messen kann, finden sich immer. Genau so kommt derjenige auf seine Kosten, der einfach nur seine Freizeit aktiv und gesund in freier Natur gestalten möchte. IFahrern, die mehr als 3 Touren im Jahr fahren wollen, empfiehlt es sich eine Punktekarte über einen Verein zu lösen. Das reduziert die Gebühr und wer mehr als 25 Punkte gesammelt hat, bekommt am Saisonende eine Auszeichnung. Wem die RTF´s, die zu einem bestimmtem Termin stattfinden und mit 1-4 Punkten belohnt werden nicht reichen, der kann auch Permanente RTF´s fahren. Dabei wird eine vorgegebene Strecke nach einem Tourenplan abgefahren. Auch dafür gibt es 1-2 Punkte. Den ganz sportlichen können ihre Kondition bei Radmarathons testen. Dabei müssen mindestens 200km zurückgelegt werden die mit 5 Punkten vergütet werden. Also, zwanglos radeln in netter Gesellschaft! |
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Permanente
RTF's.
Ab sofort geht es auch wieder mit unseren Permanenten los. Ich denke, wir werden diese Toren auch selbst mal im Rahmen unseres Trainings abfahren! |
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„Permanente Radtourenfahrten“ Die
Radsportgruppe von Blau-Weiss Buchholz bietet 3 Permanente-Radtouren an: Ø
„Fliegenbergtour“
- 75 km
Start: Tankhaus Lühmann
Bremer Str. 65
Rosengarten – Nenndorf
(sonntags nur von 9-13 Uhr)
„Heidekreisel“ -
75 km Start: ESSO-Tankstelle
Lüneburger Str. 9, Buchholz
„In
die Wümmeniederung“ -
75 km Start: ESSO-Tankstelle
Lüneburger Str. 9, Buchholz Gebühr: 3 € Wertungskarteninhaber: Bitte Karte nicht vergessen (2Punkte)
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| Neues Wegeleitsystem für unsere Heidetour | |
| Das Buchholzer Messebauunternehmen MDS spendiert eine neue Ausschilderung für die Heidetour. Dadurch wird unsere schöne RTF noch unverwechselbarer. Hervorzuheben sind die Warnhinweise für die gefährlichen Bahnschienen, die die Straße kreuzen und die übersichtlichen Streckenteilungen. Die Richtungspfeile sind so ausgeführt, dass sie von "Scherzbolden" nicht umgedreht werden können. Karsten stellte diese Verbesserungen auf der letzten Monatsversammlung vor. Danke Heide-biker! |
Sponserd
Link
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| Fotos von der Heidetour 2006 (Helmuts Fahrradseiten), | |
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| Berichte RTF's, Touren, Training................ |
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Am Sonntag soll es bis zum
Nachmittag trocken und mild, 5°c, sein. Die wichtigen Straßen sind
inzwischen eisfrei und man muss kein Fanatiker (Fanaticus, göttlich
inspiriert) sein, um es am Sonntag mal wieder mit dem Rennrad zu
probieren. |
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Naja, abends hatte das Wetter sich nicht an die
Vorhersage gehalten und noch einige Flocken geschüttet. „Wird sicher
nichts mit der 25er Runde“, dachte ich und fühlte mich heute bestätigt.
Was ich vom Fenster aus sehen konnte, war Weiß. Bin trotzdem los, hätte
ja sein können, dass mich jemand erwartet. Bereits auf dem Hinweg
entdeckte ich nach der 2 1/2 Monaten Winterpause Steigungen, die mir nie aufgefallen
waren. Am Treffpunkt traf ich außer Erhard, der sich 100 km vorgenommen
hatte, noch jeweils 2 Damen und Herren vom Team Mainplan mit MTB’s. Harald |
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Zugegeben,
es könnte von den Straßenverhältnissen her auf
Nebenwegen noch etwas schwierig sein, aber wenn nicht jetzt, nach langer
Pause, wann dann? Bis
Sonntag, Harald |
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heute kam ich kurz vor 10°° an unserm Treffpunkt au der Kirche vorbei und staunte nicht schlecht, dass sich dort einige eifrige Jungs, darunter auch Erhard, versammelt hatten und nicht so aussahen, als ob sie wie ich in der Kirche singen wollten. Zum Glück war kein typischer 25er dabei, so dass ich kein schlechtes Gewissen bekam. Übereifer oder Ungeduld sind nicht unsere Sache. Eher Gelassenheit. Gelassenheit gegenüber Schnee, schlechtem Wetter, steilen Bergen und Fanatikern. Unsere Stunde wird kommen, spätestens bei Temperaturen ab 20° und Sonnenschein. Schnee ist für uns eher eine Sache des Genusses, nicht des Kämpfens. Nur die Ruhe bewahren. Wir freuen uns über den Anblick der Schneeflocken die sich in Häufchen sammeln, die Entwicklung unserer Speckröllchen und über die Ausrede, die uns das frühe Aufstehen erspart. Spikes nachrüsten? Kommt nicht in Frage, lieber entspannt zurücklehnen. Nur Geduld, wir können warten……. Oder? |
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25er,
Wintersport
Ich hatte mich schon an die Winter gewöhnt, die kaum eine Unterbrechung des Trainingsbetriebes darstellten. Inzwischen stellt sich mir die Frage: "Lieber ein neues Rad oder neue Ski?" Meine Eschenlatten mit den Bambusstöcken, von meinem Vater geerbt, haben mindestens 40 Jahre auf dem Buckel und die Schuhe geben schon nach 20 Jahren auf, was in unserer flachen Gegend nicht den Spaß verdirbt. Die Radbekleidung erweist sich aber als skitauglich, auch wenn Details stilistisch nicht überzeugen. Dieser Winter hat mir direkt vor der Haustür ganz unterschiedliche Touren beschert. Mal blieb man bei Schneesturm fast in den Wehen stecken, dann gab es eine sternenklare Vollmondtour um Mitternacht. Vorgestern bei krachendem Harschschnee quer über die Felder, heute wieder durch weichen Neuschnee und der Winter scheint noch lange nicht vorbei. Liebe 25er, haltet Euch fit, die Tage werden schon länger. |
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25er, Winterschlaf am 24.1.10 Sicher hat es auch schon
Winter gegeben, in denen man angenehm durchradeln konnte. Dafür donnern
heuer in manchen Kellern die Rollen. Wir 25er sind aber meist bekennende
Schönwetter- Fahrer und schlafen auch mal gern etwas länger. |
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Liebe
25er, und alle Freunde des Radsports.
leise rieselt der Schnee und wärmt das Herz,
aber nicht die Rennradfahrer-Seele. Wie es der Schneemann auf meinem Auto
ahnen lässt, werden die Schneeverhältnisse im nächsten Jahr meine übliche
Neujahrstour mit dem Rennrad verhindern. Auch für unsere Sonntagsrunde
sehe ich weiß. Für uns Blau-Weisse liegt ein ereignisreiches
Jahr mit vielen Ereignissen hinter uns: Norberts Wahl zum Vorsitzenden,
ausgefallener GP, Super- RTF, Kleiner Preis durch das Zentrum von
Buchholz, Udos Nordcap- Abenteuer, Neue 25er, unser Armin ist Weltmeister
und Deutscher Meister..... und unzählige Niederlagen und Erfolge aller
Mitglieder, Austritte und Eintritte. Unendlich Stoff für Gedanken und
Träume. Auch "10" wird wieder Endtäuschungen und Erfolge
bringen, wie sie zum Sport gehören. Ich bin gespannt! |
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Es könnte kalt
werden! |
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25er
Bericht vom Sonntag, den 13.12.09
Mit mir wären wir 10 gewesen und ich wäre liebend gern mitgefahren, aber ein Gesangsauftritt meiner Tochter um 11 Uhr ging vor! Als ich dann die Sonne draußen sah, hoffte ich, dass möglichst viele die schöne Gelegenheit genutzt haben. Dafür bekommen wir von Erhard einen
Kurzbericht: |
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hätten wir doch auf 11.00 Uhr umstellen sollen? Dunkel, nass, Tropfen
spritzen auf die Terrasse. Aber das Radarbild zeigt ein abziehendes
Regengebiet. Die Familie war nicht sehr motiviert wegen mir im dunkeln
zu frühstücken. Die zweite Kerze auf dem Tisch schimmerte in der
Dämmerung und der Nikolaus hatte Radler-Schokolade gebracht. Ich hoffe, einige von den 11ern haben wie ich die Möglichkeit für eine Solofahrt genutzt. Bis nächsten Sonntag! |
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Einladung 25er Runde am Nikolaus-Sonntag,
6.12.09
Hallo 25er,
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25er, Bericht vom Sonntag, den 29.November 09
Regnen oder nicht regnen, das war heute die
Frage…. |
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Weder
der Blick auf das Regenradar noch nach draußen ließ auf trockenes
Wetter schließen, aber das Thermometer schmeichelte mit zweistelligen
Werten. So ließen sich auch 14? Sportler nicht abschrecken. Warum auch?
Eine Regenfahrt ist nur vorher abschreckend mit dem eindeutigen Vorteil,
dass man vorher nicht putzen braucht. Wir
wählten die südliche Richtung in der Hoffnung, dem Regen so am ehesten
entgehen zu können. Reindorf, Lüllau und mit einem Schlenker an der
Seeve entlang über Weihe nach Schierhorn. Auf dem Weg nach Wesel nutzte
ich Pauls Platten um ein Untergewand auszuziehen. Es war einfach zu warm
geworden. Inzwischen
war klar, dass Remy mit den beiden Damen von Egestorf aus direkt über
Garlstorf zurück fahren würde. So brauchten wir an der Steigung wenig
Rücksicht zu nehmen. Oben entschloss sich noch Thomas H-B, Remy nicht
mit den Mädels allein zu lassen. Wir übrigen hatten nichts gegen eine
längere Runde einzuwenden. Das änderte sich aber bald, denn auf der
Zusatzschleife Evendorf, Raven, Salzhausen, Garstedt begleitete uns zum
Teil heftiger Dauerregen.
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Die
Vorhersagen kündigen ein Regengebiet an, das in der Nacht zum Sonntag
von Frankreich sehr schnell zu uns zieht, sich aber mittags, wenn es uns
überquert, fast aufgelöst hat. Klartext
frei nach Merkel: Auf Sicht fahren! Ich rechne mit einer schönen Tour
bei milden Temperaturen und wenigen Tropfen. Ich schlage daher einen
unserer Klassiker vor, der viele Varianten zulässt: Zunächst über
Jesteburg Richtung Egestorf oder Niendorf und dann je nach Wetter und
Leistungsvermögen für die „Racer“ über Niederhaverbeck/
Vierhöven,
die anderen kurz über Garlstorf /Ranmelsloh zurück, mit der Möglichkeit
noch eine weitere Steigung einzubauen falls noch Reserven vom Vortag
vorhanden sind. Am
Samstag, beim Abradeln, haben wir die Gelegenheit unsere Planungen zu
verfeinern. Außerdem würde ich gern einige Ideen für die kommende
Saison diskutieren. …..Harald
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25er, Sonntag 15.11.09, Bericht von Udo Wir
sind in einer Gruppe von ca. 12 Straßenfahrern wie verabredet über
Kakenstorf, Bötersheim nach Hollenstedt gestartet. Das Tempo gaben unser
„Benjamin“ Felix Feth, Achim und die „Mainplan-Mädels“ Ilona und
Daniela vor. Soll nicht heißen, dass auch für einen ambitionierten Straßenfahrer
für diese Jahreszeit zu langsam war ! In Kakenstorf komplettierte Eckhard unsere Gruppe, aufgrund von Haralds Wegevorschlag für heute wusste er, dass er uns auf dieser Strecke treffen würde. Die Idylle des Appelbecker Sees ist auch an einem grauen Novembertag beachtlich. Über Moisburg, Regesbostel erreichten wir Holvede, wo sich die Gruppe teilte, in eine „3-Stunden-Fraktion“ und in eine „60km-Fraktion“ mit 8 Fahrern(innen) mit Daniela, Ilona, Felix, Achim, Thorsten, Paul, Eckhard und ich (Udo) gehörten Wir
sind in einer Gruppe von ca. 12 Straßenfahrern wie verabredet über
Kakenstorf, Bötersheim nach Hollenstedt gestartet. Das Tempo gaben unser
„Benjamin“ Felix Feth, Achim und die „Mainplan-Mädels“ Ilona und
Daniela vor. Soll nicht heissen, dass auch für einen ambitionierten
Strassenfahrer für diese Jahreszeit zu langsam war ! In
Kakenstorf komplettierte Eckhard unsere Gruppe, aufgrund von Haralds
Wegevorschlag für heute wusste er, dass er uns auf dieser Strecke treffen
würde. Die Idylle des Appelbecker Sees ist auch an einem grauen
Novembertag beachtlich. Über Moisburg, Regesbostel erreichten wir Holvede,
wo sich die Gruppe teilte, in eine „3-Stunden-Fraktion“ und in eine
„60km-Fraktion“ mit 8 Fahrern (innen) mit Daniela, Ilona, Felix,
Achim, Thorsten, Paul, Eckhard und ich (Udo) gehörten. Im
25er Tempo passierten wir Halvesbostel und überquerten die Autobahn 1 am
Kallmoor. Ein leichter Sturz dort von Daniela blieb (hoffentlich)
ohne Folgen. Felix, mit 12 Jahren unser Jüngster, hatte sich bis dahin
bravourös geschlagen – nach ca. 40 km waren seine „Körner“
aufgebraucht. Mit der tatkräftigen Unterstützung von Eckhard,
Paul, Thorsten und mir konnte Felix das Tempo unserer Gruppe halten, und
ich bin überzeugt, dass er in kurzer Zeit das auch locker alleine
schafft, weiter so, Felix!! Über
Heidenau, Wüstenhöfen, Dohren orientierten wir uns in Richtung Buchholz.
Ein Regenschauer meinte es sehr gut mit uns, er dauerte nur ein paar
Minuten. Nach ca. 60km erreichten wir Buchholz. Fazit:
Auch im November lässt’s sich gut radeln, macht Spaß und das Angebot
an sehr ruhigen Strassen in unserer Umgebung ist beachtlich. Im
25er Tempo passierten wir Halvesbostel und überquerten die Autobahn 1 am
Kallmoor. Ein leichter Sturz dort von Daniela blieb (hoffentlich)
ohne Folgen. Felix, mit 12 Jahren unser Jüngster, hatte sich bis dahin
bravourös geschlagen – nach ca. 40 km waren seine „Körner“
aufgebraucht. Mit der tatkräftigen Unterstützung von Eckhard,
Paul, Thorsten und mir konnte Felix das Tempo unserer Gruppe halten, und
ich bin überzeugt, dass er in kurzer Zeit das auch locker alleine
schafft, weiter so, Felix!! Über
Heidenau, Wüstenhöfen, Dohren orientierten wir uns in Richtung Buchholz.
Ein Regenschauer meinte es sehr gut mit uns, er dauerte nur ein paar
Minuten. Nach ca. 60km erreichten wir Buchholz. Fazit: Auch im November lässt’s sich gut radeln, macht Spass und das Angebot an sehr ruhigen Strassen in unserer Umgebung ist beachtlich. |
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Am
Treffpunkt warteten 14 Fahrer in der milden Novembersonne, aber nur 3
mit geländetauglichen Rädern. Für die Rennradler kündigte Udo eine
flache Runde an, sicher eine gute Wahl! So
starteten Thomas, Erhard und ich auf Zick- Zack -Kursen in Richtung
Wilseder Berg, denn Erhard hatte den Ehrgeiz, möglichst wenig Straßen
zu benutzen. Landschaftlich sehr schön, und es gab viele mir unbekannte
Wege, aber ich hatte Mühe, an Erhard und Thomas dranzubleiben. So war
schnell abzusehen, dass wir nicht rechtzeitig am Wilseder Berg ankommen
würden. Oben
auf dem Gipfel schauten wir noch nach dem Bäumchen, dass Freunde für
Ingo gepflanzt hatten, der vor Jahren in Südafrika gestorben war.
Thomas hatte Ingo schon nicht mehr kennen gelernt. Von
Forum und Zellern keine Spur. Für die Rückfahrt hatte Erhard sogar noch schönere Wege ausgesucht, unter anderem über eine bemooste Holzbrücke, die teuflisch glitschig war. (Sie fand auch bei Helmuts Forumstour Erwähnung.) Erhard stieg ab und legte sich wieder hin. Er erzählte, an dieser Stelle schon zwei mal im Bach gelandet zu sein. Die traditionellen Wege von Handeloh aus an der Bahnlinie nach Buchholz zurück wurden durch Gleisarbeiten versperrt, so dass wir etwas herumirrten. Zum Schluss fand Erhard noch einen schmalen Pfad. Ich vermutete, dass auch dieser irgendwo umgebuddelt ist und wählte lieber den direkten, schrecklich löchrigen Weg über Rheindorf nach Klecken, wo ich um 14:00 ziemlich fertig ankam. Wunderschön, aber anstrengend.
Ich denke, auch Udo hat die Seinen gut nach Hause bugsiert. Inzwischen
wurde bekannt, dass Norbert, Siegfried und Felix gleich von zu Hause aus
zum Wilseder Berg gefahren sind und uns dort würdig vertreten haben. Wir sehen uns am Samstag zum Abradeln. Wer mit dem Rad kommt, sollte an Licht für die Rückfahrt denken. .....und die Racer aus Buchholz waren mir definitiv zu schnell. (Kommentar von www. helmuts-fahrrad-seiten.de) |
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Am Samstag soll ein Regengebiet am späten Nachmittag von Westen durchziehen und der Sonntag wird dann relativ trocken sein. Relativ bedeutet, die Landschaft und die Straßen bleiben feucht. Dafür klettern die Temperaturen wieder etwas. Erhard wird die Mountainbike-Truppe in die Heide Richtung Wilseder Berg führen, die Rennradler schließen sich Udo an. Pläne und Absichten sind gut, aber wir werden trotzdem flexibel auf Gruppengröße und Teilnehmer eingehen. Fahren in der Heide ist anstrengender als auf der Straße und so werden einige, möglicherweise auch ich, den Wilseder Berg nicht erreichen und vorher umkehren. Wer den Gipfel erstürmen will, sollte über 3 Std. einplanen. Ob wir noch etwas von Helmut, den Cellern oder Forum- Fahrern sehen, wage ich nicht vorherzusagen. Ich freue mich auf Sonntag, Harald |
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Trübes
Herbstwetter, kühl, die Straßen trocknen nur mühsam ab, die Herbstfärbung
der Bäume hat ihre größte Pracht überschritten. Was kann das Herz unter
diesen Umständen erwärmen?:
So folgte der
Lindwurm Paul zunächst in Richtung Klecken, Nenndorf, Tötensen, Hittfeld.
Eine schön ausgesuchte Route, aber die große Gruppe hatte etwas
Schwierigkeiten mit den vielen Richtungswechseln und Kreuzungen. Ich vergaß
nicht bei Dieter Bohlen zu klingeln. Die
Teilnehmer konnten unterschiedlicher nicht sein. Von jungen Siebzigern bis
zu jungen Teens. Besonders bei Gefällestrecken hatten die Jugendfahrer mit
ihren kleinen Übersetzungen Mühe, uns gewichtigen Rollern mit den dicken Gängen
zu folgen. Auf der anderen Seite werden starke Rennfahrer bei dem Tempo
nicht warm.
Von
Maschen aus strebten wir zu 14 Fahrern deutlich schneller durch das
Vogelschutzgebiet entlang der Seeve und dann am Elbdeich entlang Richtung
Fliegenberg.
Hier
kommandierte Paul vielleicht nicht früh und Energisch genug die Gruppe
rechts nach Stelle, so dass 6 Fahrer geradeaus weiterfuhren und uns auch
nicht weiter folgten. Nächsten
Sonntag werden einige mit dem Mountainbike zum Wilseder Berg fahren um dort
an der Forumstour teilzuhaben. Wir werden es aber sicher nicht bis 11°°
zum Treffpunkt schaffen. Mal sehen, was sich ergibt. Wer
auf MTB keine Lust hat, kann sich mit seinem gewohnten Rennrad Udo anschließen.
Es könnte eine Tour Richtung Moisburg werden. Mal abwarten, wie das Wetter
wird. Bis nächstes Mal, Harald
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Morgens könnte
uns noch der Rand eines Schmalen Regenbandes über der Nordsee streifen. Die
Regenprognose lässt aber nur wenige Tröpfchen erwarten. Wir Wasserscheuen
sollten uns nicht abschrecken lassen. |
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Brrrr!
Es fühlte sich kälter an als vermutet. Trotzdem
trafen sich 16 Radler heute am
Treffpunkt. Ein kleiner Rekord. Neu dabei war Hans, der über
Dirk zu uns fand und auch Thorsten beehrte uns nach längerer Abstinenz.
Hat mich sehr gefreut. Das Wetter war trocken aber kühl. So zuckelten
wir gut verpackt über Holm, Schierhorn Wesel in die Heide. Wir
Verbliebenen 7 hatten freie Fahrt und brauchten für unsere Runde über
Salzhausen, Gut Schnede, Vierhöfen, Garstedt, Tangendorf, Ramelsloh und
Bendestorf insgesamt fast drei Stunden. Sicher hatten die Anderen auch
eine schöne Heimfahrt. Streckenweise hatte der Herbst die Bäume in
glühende Farben getaucht, aber leider fehlten einige Spritzer Sonne, um
auch das Herz zu erwärmen. Für mich ist das Sonntagstraining, egal bei
welchem Wetter, das beste Mittel gegen den Winter-Blues. Nächstes
mal wird Paul uns seine Runde zeigen. Vermutlich etwas in Richtung
Winsen. Vorher wollen
wir aber noch schnell bei Dieter Bohlen klingeln. |
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25er,
Sonntag, 25.10.09Wieder eine Starke Truppe am Treffpunkt. Das Wetter hielt die Versprechungen der Vorhersagen. Ein leichtes Regengebiet war nachts durchgezogen aber es blieb trocken. Auch die Temperaturen ließen bei 13°c Frühlingsgefühle aufkommen und Joachim und ich zeigten sogar mutig „Bein“. Vermutlich das letzte mal in diesem Jahr. Vier 25er hatten sich teils wegen Erkältung abgemeldet, dafür gaben sich Daniela, Stephan, Hartmut und Joachim die Ehre, so dass wir wieder mit ca. 14 Teilnehmern losrollten. Erhard führte uns über Handeloh /Welle in das Labyrinth von gut asphaltierten Nebenwegen südlich von Tostedt, die ruhiges, entspanntes dahinrollen erlaubten. Nach einer guten Stunde teilte Erhard die Gruppe. Eine Hälfte wählte von Insel bei Schneverdingen aus den kürzeren Weg zurück (ca. 65 km). Später habe ich gehört, dass einige von der ersten Stunde schon ziemlich „platt“ waren. Das richtige Tempo für alle, besonders in der Einrollphase, wird sich nicht endgültig festlegen lassen, es sei denn, durch eine Trennung gleich beim Start. Wollen wir das? Unsere
„Bessere Hälfte“ zog nach der Teilung das Tempo leicht an. Zum
Schluss half sogar die Sonne die Straßen abzutrocknen.Ich habe unterwegs so viel mit Stephan, Dirk, Erhard, Günther und Paul gequatscht, dass ich mir wieder keinen der schönen Wege gemerkt habe. Um 1°°, nach knapp 100km, war auch ich wieder zu Hause. Erhard, danke für die umsichtige Führung, das müssen wir wiederholen. Nächsten Sonntag kommt eine Strecke nach Egestorf oder Richtung Moisburg / Buxtehude in Frage. (82 km, 27 km/h Buchholz-Buchholz) Foto:
kleine Pause mit genügend herbtlich gefärbten Bäumen |
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Als es gestern Abend trotz guter Vorhersagen doch regnete, hatte ich es nicht zu hoffen gewagt: Am Treffpunkt empfing mich in der wärmenden Sonne unter blauem Himmel eine gutgelaunte Gruppe. Neben den bekannten Gesichtern wollte Claus aus Seevetal unser Training kennen lernen. Besonders freuten wir uns über Armin. Wer hat sonst schon die Ehre mit einem Deutschen Meister und Weltmeister zu trainieren?
3 Vereinslose an. Als Norbert als 14. eintraf, konnte es losgehen. Bendestorf, Ramelsloh, Pattensen…. ,die Mannschaft schien ziemlich homogen und es brauchte keine Rücksicht genommen zu werden. Der 28er Schnitt lag über dem Soll. Was für einige Regenerationstempo ist, bedeutet für andere eine Herausforderung. Heute gelang der Spagat. Für trainierte Fast- Profis kann nach der Saison eine aktive Pause sinnvoll sein. Für Fahrer unter 8000 km Jahresleistung spielt eher die geringere Leistungsbereitschaft des Körpers im Winter eine Rolle.
Nach
ca. 2,5 Std. rollten wir nach Buchholz aus. Nächsten Sonntag wird Erhard uns die neu asphaltierten Wege um Tostedt herum erschließen. Ich freu mich drauf. |
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Als es gestern Abend trotz guter Vorhersagen doch regnete, hatte ich es nicht zu hoffen gewagt: Am Treffpunkt empfing mich in der wärmenden Sonne unter blauem Himmel eine gutgelaunte Gruppe. Neben den bekannten Gesichtern wollte Claus aus Seevetal unser Training kennen lernen. Besonders freuten wir uns über Armin. Wer hat sonst schon die Ehre , mit einem Deutschen Meister und Weltmeister zu trainieren?
3 Vereinslose an. Als Norbert als 14. eintraf, konnte es losgehen. Bendestorf, Ramelsloh, Pattensen…. ,die Mannschaft schien ziemlich homogen und es brauchte keine Rücksicht genommen zu werden. Der 28er Schnitt lag über dem Soll. Was für einige Regenerationstempo ist, bedeutet für andere eine Herausforderung. Heute gelang der Spagat. Für trainierte Fast- Profis kann nach der Saison eine aktive Pause sinnvoll sein. Für Fahrer unter 8000 km Jahresleistung spielt eher die geringere Leistungsbereitschaft des Körpers im Winter eine Rolle.
Nach
ca. 2,5 Std. rollten wir nach Buchholz aus. Nächsten Sonntag wird Erhard uns die neu asphaltierten Wege um Tostedt herum erschließen. Ich freu mich drauf. |
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Einladung zur „Höhlentour“ Wenn ich jetzt, am Freitagmorgen aus dem Fenster sehe, stürmt und regnet es heftig. Aber die Wettervorhersagen melden trockenes Wetter von Samstag bis Montag. Gute Gründe, Pläne für unsere Sonntagstour zu schmieden. Ich schlage eine Höhlentour vor, mit dem Rennrad einen Abstecher in die Unterwelt. Es sind nur einige hundert Meter aber so dunkel, dass ein Licht sinnvoll ist. Keine perfekte Ausleuchtung, nur irgendeine Funzel, die sich kurze Zeit in der Hand halten lässt. Einen Helm für die Stalaktiten haben wir ja sowieso. Ansonsten ist die Runde eher flach. Über Pattensen, um Winsen herum an die Elbe, an dieser entlang westlich fast bis Over, von dort durch das Schutzgebiet an der Seeve zurück über Maschen, Bergsprint nach Klecken und dann gemütlich ausrollen. Ich werde 2 Lampen für Fahrer mitbringen, die diese Einladung nicht lesen. Bis Sonntag, 10:00 am Treffpunkt an der Kirche
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Neue 25er, 11.10.09 Kurzbericht
Dunkel, kalt und nass war mein erster Eindruck beim Blick aus dem Fenster aber die Vorschauen vom Vortage verhießen keinen Regen bis ca. 16:00. Ein erneuter Blick ins Internett bestätigte stabile Aussichten.
Bei Rückenwind ist es schwierig das Tempo zu drosseln und wir wurden zügig über Bendestorf, Rahmelsloh, Ohlendorf, nach Tangendorf geschoben. Ab hier würden wir fast nur noch Nebenwege nutzen. …..Wulfsen, Garstedt .., nach einer Stunde waren wir in Vierhöfen. Die Straßen waren inzwischen fast abgetrocknet. Langsam zeigte sich, dass wir die erste Stunde verhaltener angehen sollten.
Zurück über Horst und Harmstorf. Die Steigung ach Klecken hoch musste ein Bergsprint eingelegt werden. Zusammen rollten wir wieder gemütlich bergab nach Buchholz. Ca. 75 km. Eine schöne, trockene Runde die allen gefiel. Die Vorschau auf das nächste Wochenende verspricht trockenes und etwas kühleres Wetter, eine gute Gelegenheit den Herbst in schönster Färbung zu erleben. |
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Radsportfreunde, vor
zwei Jahren gründete Dirk die legendären 25er, eine Gruppe, die in aller
Gelassenheit den Besenwagen hinter sich ließ und erstaunliche
Trainingserfolge erzielte. Es war eine Erfolgsgeschichte für ein Jahr. Leider
verfolgte Dirk dann andere Pläne und es fehlt bei uns oft ein
mittelschnelles Trainingsangebot. Ich
will versuchen nach Dirks Vorlage die 25er zu reaktivieren. Die Grundzüge:
Zum
„Abradeln“ am 24.10.09 möchte ich das Konzept ausführlicher
vorstellen. Das Wetter verspricht am Sonntagmorgen einigermaßen trocken zu bleiben. Vorschlag für die Runde: Bendestorf, Ramelsloh, Wulfsen, Vierhöfen, Winsen, Stelle, Horst, Klecken. Bis auf die Steigung nach Klecken eher flach. Knapp 3 Std. meist auf Nebenwegen. Ich
hoffe Ihr seid dabei. Gruß
Harald Wenn
Du keine weiteren Mails oder Einladungen bekommen willst, schicke mir
bitte eine entsprechende Antwort. |
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300 km Brevet Hundertwassertour am 23.08.2009 ab Buchholz
Bernd, Helle, Knut. Ich bin mit unserm neuen Trikot wieder nirgends zu sehen.
In Osterholz saßen wir dafür um 10:00 Uhr genüsslich in der Sonne und ließen uns ein umfangreiches Frühstück servieren. Ich dachte an unseren Trainingstreffpunkt an der Kirche. Nein, ich wollte nicht tauschen. Meine Probleme in der Schulter waren auch verschwunden. Bisher lag der Schnitt bei 30 km/h, aber von Bernds Rad ging auf den letzten Kilometern ein so unheilvolles Knacken und Scheppern aus, dass er sich entschloss direkt nach Zeven zurückzukehren. Sein Freilauf sollte aber bereits nach wenigen Kilometern blockieren.
Von hier aus habe ich einen
neuen Schlenker über Gut Schnede, Vierhöfen, Garstedt nach Tangendorf
eingebaut, der aber nicht reichte, um den merkwürdigen Kilometerschwund,
der stetig an meiner Strecke nagt, aufzuhalten. Zum Schluss drehten wir
noch mal etwas auf und nach der Schlußsteigung hinter Bendestorf trennte
ich mich von Helle, um direkt nach Hause zu krauchen. Genug.
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Testrunde
Hundertwassertour
von Harald Ophüls
Wo war Harald? haben sich einige gefragt, weil ich unsere frische Trachtengruppe bei der Alma Mater nicht ergänzt habe. Auch wenn die Beteiligung mich nicht überrollt,
ich bin meine Hundertwassertour (Sonntagstour, 300km –Brevet, 23.8.09)
wieder als Vorbereitung abgefahren um Überraschungen zu vermeiden und
kleine Streckenänderungen einzupassen und auszuprobieren.. Auf der Straße nach Ebstorf erwischt mich
wieder Gegenwind, aber auf Ebstorf freue ich mich besonders.
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Training
mit Hindernissen am 9. August 09
Eine Woche vor den Cylassics in Hamburg, dem Breitensportereignis nicht nur der Region, sondern in Deutschland. Am Treffpunkt hatte sich eine ansehnliche Gruppe eingefunden, um einen Teil der neuen Strecke zu testen. Viele waren in den neuen Blau-WeissTrikots gekommen und die frischen Farben wirkten zusammen mit dem Orange von Team Mainplan auffällig und fröhlich. In moderatem Tempo rollte die noch vollständige Gruppe über Vaensen die Steigung rauf nach Eckel, wo wir nach Nenndorf abbogen. Einigen Cyclassikern kribbelt das Testosteron wohl schon ordentlich in den Beinen. So wundert es nicht, dass grundlegende Trainingsregeln wie ausgiebiges Warmfahren, unter der Vorfreude auf das Großereignis litten. Bereits an der Steigung in Nenndorf Richtung Emsen wurde das Tempo unmotiviert angezogen, dass einige kopfschüttelnd abreißen ließen. Danach ging es eher bummelig weiter bis in der Gegend um Varendorf wieder angezogen wurde. Einige Fahrer um Udo beschlossen lieber auf die anderen zu warten während Erhard hinterhersprintete, um sich besser auszulasten.
Es entwickelte sich eine interessante Tour, die für die meisten neu war. Nach der Abfahrt den Ehestorfer Heuweg hinab folgten wir der Strecke der RTF Elbe Classics rückwärts durch den Fußgängertunnel und dem sich windenden Weg am Francoper Hinterdeich entlang nach Rübke. Von Neuenfelde wusste Norbert eine Variante über das Alte Estesperrwerk nach Kranz, von wo wir den Blick über die Elbe nach Blankenese genossen. Der schöne Radweg am Strom entlang nach Hahnhöfer Sand war Pflicht und dann folgten wir der Este durchs beschauliche Estebrügge nach Buxtehude. Das sollten wir wiederholen. Einigen waren diese Wege noch unbekannt und es gab auch Bedenken ob es nicht zu weit wird.. In Buxtehude kenne ich eine geniale Abkürzung durch einen Tunnel unter der B73 durch nach Immenbeck. Leider erwischte ich einen Tunnel zu früh und wir landeten auf tiefen Sandwegen. Wäre Loriot ein Radler, könnte ich sicher auf den entsprechenden Sketch verweisen. Paul fand mit Hilfe eines Buxtehuder Fahrers den richtigen Tunnel. Udo und ... zogen die schnellste Verbindung an der B3 entlang vor. Wir restlichen 6 Zappelten weiter durch den Sand. Als wir das Schlimmste hinter uns hatten, stellte Norbert, eine Platten fest. Inzwischen war es in der Sonne richtig warm geworden.
Nachdem ich beim Aufpumpen demonstriert hatte, wie ich durch den, durch Fingerschnippen gegen den Reifen erzeugten Klang auf den Reifendruck schließe,(G' entspricht etwa 8 Bar), stellte Thomas mit dieser Methode auch einen Platten bei sich fest. Froh, das der Fahrtwind wieder kühlt, erreichten wir Immenbek. Nach Moisburg trennte ich mich in Eversen -Heide von den Anderen um die Rosengartenstraße zu nehmen. Bis auf den Sandweg eine der schönsten Trainingsfahrten! |
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Radmarathon
Kattenberg /Kaltenkirchen, durch die Holsteinische Schweiz. 2.8.09 Es war eine unschlagbar schöne Tour. Das Wetter spielte mit und die Anfahrt verlief reibungslos. Am Start gab ich die „Radsportler helfen Nils-Flaschen“ an der Anmeldung ab. Die hatten zunächst keine Ahnung was sie damit sollten, konnten am Ende doch einige verkaufen. Fotos oben: www.helmuts-fahrrad-seiten.de
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Sonntag, 12.7.
Alpe d'Seevetal
Karoxbostel, Jehrden, Glüsingen, das sind die unbekannten Dimensionen, in die ich zunächst vordringen musste um zum Start in Meckelfeld zu gelangen. Ich wohne zwar nicht weit entfernt, aber der Weg war mir , im Gegensatz zur eigentlichen Strecke, völlig unbekannt. Kaum
hatte ich Klecken verlassen, kam mir Erhard überraschend entgegen und
rief mir was wie „Hinterradefekt“ zu. Sicher kein Problem für Erhard.
Er hat ja die Möglichkeit von Buchholz direkt zur ersten Kontrolle nach
Holtorfsloh zu fahren. Obwohl ich etwas spät dran war, wartete noch eine
lange Schlange am Start. Die 1000-köpfige RTF- Gemeinde durfte nur in
kleinen Häppchen und großen
Abständen auf die Reise. So musste ich mich im letzten Häuflein
bis 9:45 gedulden.
Vor mir startete Günther von Blau- Weiss, der sich der Sternfahrt von Buxtehude angeschlossen hatte. Start
Richtung Elbe und über die lange Brücke über den größten
Rangierbahnhof Europas (immer noch?), ein bisschen am Elbdeich entlang und
über Fliegenberg und Stelle zur ersten Kontrolle. Es hatte sich trotz des späten Starts ein schnelles Team gebildet und wir überholten viele Gruppen. Holtorfsloh kündigte sich schon von weitem mit buntem Gewusel an, als hätte Gottschalk eine Kiste Gummibärchen über die Straße gestreut. Dort standen auch Günther und seine Buxtehuder. Die Rast kam mir zu früh und so ließ ich mich nicht aufhalten. Weiter durch allzu bekanntes Terrain zu K2 nach Undeloh. Hier schloss ich mich Helmut und anderen Forumsfahrern an. Die Jungs und besonders die Dame fuhren echt stark, oder sie wollten mich nicht enttäuschen. Nach der langen Steigung beeindruckt in Egestorf die schöne, barocke Fachwerkkirche. Hier wirkte Heidepastor W. Bode, einer der Gründer des Naturschutzparkes Lüneburger Heide. Bis zur Streckentteilung bei Evendorf hatte ich etwas Muße mich mit Helmut über Pixel auszutauschen. Leider viel zu kurz, denn das Forum mied das Hochgebirge auf der langen Runde und bog links ab. Mein Prinzip, immer die längste Runde zu fahren, wurde gleich durch Sprühregen und dann durch Regen mit richtig fetten Tropfen auf die Probe gestellt. Zu spät, umkehren geht nicht!
Allein. Der Letzte? Die Gegend gehört noch zu meinem Trainingsgebiet, aber was auf dem Streckenplan wie eine harmlose Schlaufe wirkt, kam mir vor wie ein wildes Labyrinth. Kaum glaubte man, es ginge geradeaus, wurde noch ein Dreher mit Steigung eingebaut. Steigern ließe sich das nur, wenn man immer den gleichen Berg noch mal rauf und runter fahren würde. Wie haben die das nur geschafft, ohne dass sich die Strecke irgendwo verheddert? Die Ausschilderung ist besser nicht möglich. Nie war zu befürchten, eine Abzweigung zu verpassen. Super! Das Wetter empfand ich trotz gelegentlicher Spritzer als ideal. So ist es mir lieber als zu heiß.
Borstel in der Kuhle überraschte mit einem besonders wilden Schwenk nach links und einer 9% Steigung. Wer oben angekommen noch aufmerksam war, hat sicher die mythischen Steinkreise aus der Bronzezeit mit den beiden flankierenden Hügelgräbern rechts direkt an der Straße bemerkt. Die Gegend ist durchsetzt mit teilweise spektakulären Zeugnissen aus der Vorgeschichte. (Soderstorf, Friedhof aus der Eisenzeit und die Totenstadt bei Oldendorf, wo es ein nettes Museum dazu gibt). Sicher nichts für Rennradler auf einer RTF. Der
Kurs mäanderte so wild, dass ich ihn nachträglich nicht rekonstruieren
kann. Auch der Stempelzettel hilft nicht weiter. So weiß ich auch nicht
genau, wann Walter Allert auf seiner privaten Runde zu mir aufschloss.
Walter ist ein
Organisationsgenie und organisiert Radreisen und
Feuerwehrweltmeisterschaften. An den Gleisen, wo es bei der Buchholzer Heidetour zu Stürzen kam, nehme ich mir die Zeit die Situation genauer zu studieren. Ich probiere aus, dass ein Rennrad noch in sehr spitzem Winkel problemlos über die Gleise rollt. Wer einen Schlenker fährt, um den Winkel zu vergrößern, sollte besonders über dem 2. Gleis nicht in Kurvenlage sein. An dieser Stelle verlaufen die Gleise ganz rechts aber schon fast parallel zur Fahrbahn, so dass die Reifen auch ohne Einfädeln nach rechts wegrutschen können. Auch hier haben die Seevetaler gehandelt: Warnschilder satt, mehr geht nicht. Wie ich später hörte, verlief die RTF völlig Unfallfrei. Walter verabschiedete sich, als wir an die Kontrolle kamen. Man
freute sich sichtlich über den einzigen Gast und ich nahm mir die Zeit,
den anwesenden Kindern die Nutella-Brote wegzuessen.
Dann
schwebte aber noch eine junge Einzelfahrerin mit rosa Rad und blassroter
Windweste ein. Als ich weiterfuhr, interessierten mich an der nächsten
Luhe-Brücke einige Kanuten und während ich mich unterhielt, rauschte sie
auf ihrem Liegelenker vorbei. Einholen gelang
nicht, ihr Vorsprung wuchs
zunächst ständig. Zwischen den endlosen sanften Wellen bis zur nächsten
Kontrolle stabilisierte sich der Abstand und auf langen Geraden bergauf
flatterte sie weit über mir unerreichbar als „Flamme Rouge“. An der
K4 in Gödestorf unterhielt sie sich mit einem Kattenberger, aber auf der
Weiterfahrt bemerkte ich sie dann
plötzlich wieder hinter mir und wir rollten zusammen, uns angeregt
austauschend, zum Ziel. Sie
war auf dem Rad bereits von Hamburg angereist und trainiert Triathlon.
Am Ziel gab es auch für die Letzten noch leckere Würstchen und ein Bier, das mir der nette Betreuer der Kontrolle K3 spendierte. Die Dame an der Anmeldung (Birgit?) entpuppte sich als meine sehr starke Begleiterin vom NC-Marathon in Volksdorf. Auch Helmut fühlte sich hier immer noch sichtlich wohl und spendete wohlwollend Pixel.
Die Fahrt nach Hause belohnte mich mit weiteren beschwingten 150 Höhenmetern. Neben Erhard und Gunther war auch Paul aktiv. Auf Fotos glaube ich auch Roman zu erkennen. Wer war noch dabei? Fotos: Harald/Helmut Weitere Berichte auf: www.hemuts-fahrrad-seiten.de |
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Fährstraße...wer war bei der RTF in Stade dabei?
Auf den Fotos habe ich nur Erhard gesehen, natürlich in der ersten Gruppe auf der Fähre. Sicher sind einige auch nur die kleineren Runden gefahren. Gab es für die Damen eine besondere Fähre über die Oste? |
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Mitternachtsmarathon
Nortorf am 5.7.09
von Harald
Ich hatte mich ganz nach vorn
gedrängelt um Fotos von der langen Schlange mit den rot glimmenden Rückleuchten
und den bläulichen LED-Lämpchen zu schießen, die sich gegen das schönere
Halogenlicht vollständig durchgesetzt haben, da traf ich Helmut, auf
den Absperrstangen turnend und natürlich fotografierend. „Willst Du
etwa von hier vorne bei den Schnellen starten?“ fragt er mich. „Ne,
bestimmt nicht, ich reihe mich lieber im hinteren Drittel ein“. Dann
ging es plötzlich los und wer fuhr als Erster vorneweg? Wenigstens die
ersten Kilometer. Dann ging ich nach links raus und ließ die ersten
Rudel durch. Mindestens hundert rauschten an mir vorbei. Dann reihte ich
mich wieder ein und wir glitten zügig und leise durch die Nacht. Was für
ein Unterschied zum letzten Jahr, wo in einer langsameren Gruppe
hektisch gebremst und beschleunigt wurde, begleitet von panischen Rufen.
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RTF in
Norderstedt am 28.6.09 von Peter
Heute Morgen haben wir uns mit Eckard und Roman am Rathaus getroffen. Wir haben gehofft, dass sich noch mehr Sportsfreunde einfinden werden, zumal der Wetterdienst seine Prognose für den heutigen Tag sehr optimistisch vorhergesagt hat. Nun ja, sind wir also zu viert losgefahren und konnten auch pünktlich starten. Eckard hatte sich von Anfang an einer Gruppe mit schnellen Fahrern angeschlossen. Roman zeigte sich wieder von seiner besten Seite. Er schuftete sich für uns durch die Landschaft. Hierfür noch einmal unseren ganz herzlichen Dank. Zwischendurch konnten wir uns verschiedenen Gruppen anschließen, die mit einem 30er Schnitt unterwegs waren. Hier sind die „Sportsfreunde“ aus Uetersen besonders erwähnenswert. Die Sportsfreunde sind zügig vorangekommen. Auch hier ließ es sich Roman nicht nehmen, das Tempo mit vorzugeben.
Vom letzten Kontrollpunkt sind wir gemeinsam mit
Helmut (Helmuts Fahrradseiten) nach 114 km wieder in Norderstedt gesund
angekommen. Organisatorisch eine gelungene Veranstaltung. An
den Kontrollpunkten sind wir immer herzlich aufgenommen worden. Es gab
immer ausreichend zu essen und zu trinken. Wir kommen gerne wieder. Sportliche Grüße senden Angela und Peter
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Udo am Nordcap
Wie mir Peter mir gerade berichtet, fährt Udo heute das letzte Teilstück, die letzten 380km zum Nordcap. Durch extrem schlechtes Wetter in Schweden am zügigen Weiterkommen gehindert, konnte er in den letzten Tagen wieder etwas aufholen und ist nun bei bestem Wetter und guter Form auf der Zielgeraden. Nach einigen Tagen Erholung wird Udo am 2. Juli wieder in Buchholz erwartet.
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Ein Baustein zu meinem Nordcup-Trikot ist der jährliche Marathon in Hamburg Volksdorf. Diese Strecke bin ich unzählige male gefahren und habe sie als heiß und anstrengend in Erinnerung. Am Sonntag war kühleres Wetter angesagt und ich fand das eher gut. Nach Studium der Wettervorhersagen verzichtete auf Starkregenausrüstung und hatte damit Haarscharf Glück. Durch diverse ungünstige Umstände ging ich erst nach dem offiziellen Start auf die Strecke. Schon bald befand ich mich mit einigen anderen Nachzüglern in der Gesellschaft der Nortorfer, die sehr diszipliniert in Zweierreihe und einheitlich auffällig gewandet als letzte Gruppe unterwegs waren. Gewechselt wurde Italienisch (Ich habe dieses System 1998 in Italien kennengelernt): Der linke Führungsfahrer fährt nach vorne rechts heraus und wird zum rechten Führungsfahrer. Die gesamte linke Reihe rückt 2 Plätze nach vorn vor. Der Vorteil: Kein zusätzlicher Platzbedarf auf der Fahrbahn, der Wechsel klappt auch bei schmalen Wegen und jeder Wechsel beschert einen neuen Gesprächspartner. Der Nachteil: Ich muss meine Philosophischen Ausführungen kurz halten und nach jedem Wechsel von vorn anfangen. Irgendwann war ich dann auch ganz nach vorn gerückt. Alles super, bis sich dann ein weiterer Vereinsfremder nach vorn schob und gleich losdüste. Es dauerte nicht lange, da fing jemand an ziemlich autoritär zu rufen und die Gruppe verlangsamte so stark das Tempo, bis wir acht „Zugereisten“ als eigene Gruppe vorne heraus fuhren. Ich war froh, als die Kommandos hinter uns leiser wurden. Meine Nachbarin erklärte mir, dass der Boss der Nortorfer für Disziplin sorgt. Na danke. Mein Stil ist das nicht. Schon war die Kontrolle in Kollow erreicht und wie immer treffe ich dort auf Helfer Harald. Mit Harald bin ich 1994 auf meinen ersten Marathon (Super –Cup, 270 km) in Oeversee begegnet und seitdem bei unzähligen anderen Marathons. Zu den nächsten Stationen in Linau und Kühsen begab ich mich allein auf die Strecke und fand mich unterwegs nur mit anderen Einzelfahrern zusammen. Ich bin noch nie eine so hervorragend ausgeschilderte Strecke gefahren. (Unsere RTF in Buchholz darf ich ja nie ausprobieren). Ca. 50m vor jeder Abzweigung warnte ein Vorwegweiser. Die neuen Pfeile in Orange fallen gut auf. In Kühsen bekam ich die bestellte Warmverpflegung, zu der ich mich wegen des vorausgesagten kühlen Wetters entschlossen hatte. Alles war bestens, Pasta mit Salat und Jogurt, aber bei der Weiterfahrt bekam ich so schwere Beine, dass ich beschloss, bei den nächsten Marathons auf die Extraportion zu verzichten. Deshalb saugten mich die Kattenberger kurz nach Kühsen auf, die in großer Gruppe flott, entspannt und ohne laute Kommandos rollten. Sehr angenehm. Die Kattenberger hatten ihre eigene Wechselvariante eingeübt: Die beiden Vorderen fahren beide nach rechts raus, wobei der Linke vor dem Rechten ausschert. Die Kattenberger legten ein frisches Tempo vor und ich bleib bis zur 4. Kontrolle (wieder Kühsen) und bis zur 5. in Todendorf dabei. Vor Todendorf ließen bei einigen die Kräfte nach und die Fahrt wurde ungleichmäßig und langsam. Auch die Kattenberger hatten einen Anführer. Dieser regelte die Gruppe aber so unauffällig, dass ich es lange Zeit gar nicht mitbekam und wir Nicht- Kattenberger uns willkommen fühlten . Vorbildlich! Trotzdem nahm ich das letzte Teilstück von 20 km wieder solo in Angriff. Auf der gesamten Tour wechselten ständig nasse und abgetrocknete Passagen einander ab. Mal tröpfelte es, mal sprühte es, aber nie so stark, dass ich eine Regenjacke vermisst hätte. Glück gehabt! Im Ziel lichteten sich die Reihen der Teilnehmer aber es war noch reichlich Kuchen und Würstchen vorhanden. Als Zugabe für die „Cupper“ erhielt ich nach Rot und Grün diesmal ein gelbes Kopftuch. Kaum hatte ich mein Rad im Auto verstaut, rauscht ein Wolkenbruch herab. Auf der Heimfahrt hatte ich bei Hittfeld noch das Glück, eine wunderschöne Windhose mit ausgeprägtem Tornado-Rüssel zu beobachten. Ansteigende Form? Ich fürchte nicht! Ich habe den Eindruck, dass der Leistungsunterschied zwischen den vorderen und hinteren Gruppen kleiner geworden ist. Von den Schnellsten mal abgesehen kann man in jeder Gruppe gut mithalten aber alle sind anspruchsvoll. Das hat zur Folge, dass man, erst mal hinten gestartet, kaum Möglichkeiten hat sich nach vorn zu arbeiten, was auch sicher nicht nötig ist. Mich würde auch interessieren, wer von uns Blau-Weissendie RTF gefahren ist? Erhard? Roman?
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Biathlon
An einem Wettbewerb der anderen Art nahmen einige unserer Fahrer in Buchholz teil. Interressante Berichte und Fotos unter: |
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Über Pfingsten gab es genügend bemerkenswerte Unternehmungen. Am 31. 5. lockte die vielgelobte RTF Rund um Lüneburg, um die es verschiedenste Erfahrungen zu sammeln gab. Eckhard, Roman und ich trafen uns zur Sternfahrt in Buchholz und fanden schöne, unterschiedliche Strecken für die Hin- und Rückfahrt. Nach ca. 57km brauchten wir am Start einen großen Pott Kaffee und einen üppigen Kuchen als Stärkung für die Rückfahrt. Als wir uns auf den Rückweg machten, kamen gerade die ersten schnellen Gruppen herein. Auch aus unserer beschränkten Sicht heraus können wir uns dem allgemeinen Lob zur Veranstaltungen anschließen. An der letzten Steigung von Bendestorf nach Klecken konnten wir Eckhard noch als unsern Bergkönig küren.
Die meisten sind aber mit dem Auto zum Start gefahren, wie z.B. Günther, dem wir sicher zu bummelig gewesen wären.
Der gemeine Blau-Weisse ist eine scheue Erscheinung und hält sich gern im Hintergrund auf. Meist ist er schon wieder wech wenn fotografiert wird. So konnte ich mit viel Glück seltene Exemplare aus anderen Fotos stark heraus vergrößern um zu belegen, dass er nicht wirklich ausgestorben ist. Berichte über die eigentliche RTF sind bei www.team-mainplan.blogspot.com und natürlich auf www.helmuts-fahrrad-seiten.de. zu finden.
Über die Helfertour berichtet Dieter auf der Seite vom Team Mainplan: Montag, 1. Juni 2009RTF Helfertour von Dieter
Heute hat für alle, die an der Buchholzer RTF
nicht teilnehme konnten, die RTF- Helfer-Tour statt gefunden.
Am Treffpunkt fanden sich zum Start 10 Fahrer ein. Der größte Teil
kam von Blau Weiss der Rest war bunt gemischt. Das Trikot Team
Mainplan wurde nur von mir getragen.
Günter hat uns vorgeschlagen, die 110 km Strecke zu fahren; allerdings mit kleinen, neuen Umwegen, um den einen Gefahrenpunkt "Bahnschienen", an dem es immer wieder zu Unfällen gekommen ist, zu umgehen. Die ersten zwei Fahrer (-innen, Alex) sind nach 1 Stunde alleine weiter gefahren, da sie nicht die ganze Tour bestreiten wollten. Der Rest fuhr mit gleichmäßigem Tempo um die 30 km/h bei strahlendem Wetter und fast ohne Autoverkehr durch die wunderschöne Heidelandschaft. Der eine und andere hatte noch etwas müde Beine von der gestrigen RTF in Lüneburg. Auf der traditionellen Rennstrecke "Naturschutzgebiet" mussten uns die beiden Fahrer des "Team ITS" ziehen lassen. Es war dann doch etwas zu lang und zu schnell. Die beiden sind über die B3 zurück gefahren. Wir nahmen den üblichen Rückweg über Todtglüsingen und haben es tatsächlich mal geschafft, noch eine Kaffeepause einzulegen. Hans Peter hat daran nicht mehr teilgenommen, sondern ist aus Zeitgründen alleine nach Hause gefahren (vielleicht auch, um endlich mal schneller fahren zu können). Vielen Dank an Erhardt, der uns dazu eingeladen hat. In Tostedt verließen uns Günter und Eckhardt, die von dort direkt nach Hause gefahren sind, so dass zum Schluss nur Hans, Erhardt und ich nach Buchholz fuhren. Es wurde insgesamt eine sehr schöne Tour von 3 Stunden 45 Minuten und 115 km.
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Westküstenmarathon
/ Kalle-Bäcker RTF
24.5.09
Die Voraussetzungen für die Tour konnten nicht günstiger sein; Sonne, nicht zu warm, nicht zu windig. Am Start drängelte ich mich etwas nach vorn um zu sehen, ob ich noch einen Bekannten sehen würde und fand Hermann Piepereit, Gründungsmitglied der Randonneure S-H, verkleidet als Endspurtler, den ich bereits in Winsen getroffen hatte. Auf dem ersten Teilstück war eineBahnbrücke die einzige Bergwertung und wurde entprechend genommen. Die zweite Gruppe, in der ich mich befand, fuhr zügig aber mit unmotivierten Tempoverschärfungen, so dass ich mich in eine friedlicher Gesellschaft zurückfallen ließ. Die war mir aber zu langweilig und ich schloss mich drei jungen Typen an, die konstant und zügig südwärts strebten. Die Windräder standen auf unserm Kurs Süd zum Teil noch still, was sich später ändern sollte. Irgendwo kurz vor Marne hatten wir einen Pfeil verpasst und fanden auf Umwegen zum Kontrollpunkt Kalle-Bäcker. Den Weg wies uns zum Schluss der Duft frischer Brötchen und ausgezeichneter Backwaren. Dazu Melonenstücke und Kuchen im Überfluss. Nicht zu übertreffen! Auch Heidebiker hatte sich im letzten Jahr begeistert darüber ausgelassen. Wenn die Kunden begeistert sind, macht es auch den Helfern Spaß.
Es ging schön flach weiter auf die nächste Schleife. Der Streckenabschnitt mit Burg, wo ich von vor zwei Jahren die einzige nennenswerte Erhebung in meiner Erinnerung hatte, war wegen Bauarbeiten herausgenommen worden. Also alles flach hatte ich mich gefreut. Als Trost für die Spezialisten konnten aber doch noch einige Geestrücken eingebaut werden. Mit Mühe blieb ich an meiner sonst so ausgeglichenen Gruppe dran. Und schon waren wir wieder beim berühmten Kallebäcker in Marne! Dann schob mich der Wind Nord-Östlich. (Die Windräder lächelten mich an) Ich hängte mich an einen Torpedo-Mann aus Nortorf, der mir mit einigen scharfen Antritten zu verstehen gab, dass ihm ein altes Dickerchen im Schlepp peinlich ist. Solange es flach blieb, hatte ich meinen Spaß. Es wurde immer hügliger und ich gab ihn frei. Schon bald sog mich aber meine alte Gruppe wieder auf und trotz immer „ausgeprägterer Profilierung“ der Strecke erreichte ich mit ihnen das Lokal Traube in Tellingstedt wo Spagetti und Salat warteten. Wieder eine super Kontrolle in einem lauschigen Hof und ein malerischer Ortskern. Langsam begriff ich, dass für die Marathonis Meldorf zugunsten einiger Wellen ausgetauscht worden war. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, diesmal den „Dom“, der bei seiner Gründung im 9.Jh. direkt an der Nordsee lag, von innen anzusehen. Der Innenraum aus dem 13. Jh. soll einmalig und wesentlich interessanter sein als die neugotische Fassade. Helmuts Fotos zeigen, dass die RTF dort auf dem schönen Marktplatz Station gemacht hatte. Die zweite Runde nach Tellingstedt überstand ich trotz aller Kraftmeierei der Anführer in der Gruppe.
Auf die letzten 30 km brach ich allein auf in der Gewissheit, dass mich schon jemand aufsammeln würde. Es war flach und baumlos, der Wind hatte stark aufgefrischt und kam nur noch von vorn aber es fand sich kein Mitreisender weit und breit, der mir beistehen konnte. Da wurden die letzte Kilometer lang und länger. Von weitem boten die Türme der Raffinerie bei Heide eine Landmarke, die nicht näher kommen wollte. Das übliche bunte Treiben am Ziel, gut organisiert. Auf dem Parkplatz fehlten erst wenige Autos, ein Zeichen dafür, dass ich noch im mittleren Feld angekommen bin.Ein wunderschönes Erlebnis. Nur die Rückfahrt durch Hamburg war ein Albtraum.
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Vatertagstour
nach Winsen
So schön ist Radfahren! Nachdem ich trotz meiner Verspätung noch schnell an unserm Treffpunkt in Buchholz vorbeigeschaut habe, wo ich natürlich keinen mehr antraf, düste ich 10:10 nach Reindorf zur Kontrolle, die aber noch nicht aufgebaut war. „Das ist die große Runde, die kommen nicht vor 11: 30 hier vorbei". "Wenn ihr Euch da nicht täuscht", dachte ich und zuckelte den Pfeilen folgend los.
Vor Hanstedt kamen mit schon größere Gruppen entgegen. Wer hier vergessen hat, in welche Richtung er will, findet in alle Richtungen Pfeile satt und landet immer irgendwann an einer Kontrolle. Nur, wenn mir hier bereits Gruppen entgegen kommen, dann mussten die 150er schon kurz nach mir an der Kontrolle in Reindorf gewesen sein. Hoffentlich war die noch rechtzeitig aufgebaut worden.
Die Pfeile wiesen bekannte und für uns Buchholzer ausgetretene Pfade. An der Steigung hinter Sahrendorf sauste eine zerfallende Gruppe mit Erhard dazwischen vorbei. Das mussten die ersten 150er sein. An der Steigung hatte ich keine Chance mich dranzuhängen. Vorbei an der uralten Kirche in Undeloh. Warum war ich da eigentlich noch nie drin? Bis zur Steigung hinter Undeloh war ich zwar fast wieder dran, aber an der Kontrolle in Wesel waren sie schon alle weiter. Lange konnten die sich nicht aufgehalten haben. Hier hatte ich Zeit, eine Gruppe mit Kinderanhänger zu bestaunen.
Zurück nach Hanstedt. Unterwegs überholte ich die Gruppe mit dem Kinderanhänger, die flott unterwegs war. Aus dem Anhänger drang Kindersingen. An der Kreuzung in Hanstedt hängte ich mich an eine Radlerin, die forsch loslegte. Am Vatertag, kann ich mich ja mal chauffieren lassen. In Ramelsloh kreuzte Lothar Havemann, dessen Bianchi-Trikot und Rad die Gegend in einen türkisen Schimmer tauchte, den Weg. Lothar war früher in der DDR ein guter Rennfahrer und hat sich nach der Wende auch bei uns um den Rennsport verdient gemacht. Um ihn wenigstens zu grüßen, legte ich eine kleine Extrarunde durch Ramelsloh ein. Vorbei an der gotischen Kirche. Hierhin Flüchtete sich Bischof Ansgar von Hamburg in einem Kahn, als die Wikinger 845 das junge Hamburg überfielen.
In Ohlendorf war das Verpflegungsangebot ziemlich aufgeräumt. Einerseits finde ich das OK, nur die Ansprüche und damit die Hürde für Organisatoren nicht zu doll hochschrauben, aber die Begründung, dass nicht solcher Andrang erwartet wurde, sticht nicht. War das gute Wetter eine Überraschung? Aber Wasser und Waffeln tun es auch und alle waren bester Laune. Ich spottete „Lasst euch nicht von Helmut erwischen“ und erfuhr so, dass er noch erwartet wurde. Hinter Stelle konnte ich mich bis zur Kontrolle in Hunden an eine rasante 150er Gruppe hängen. Erst glaubte ich höchstens ein Kilometer mithalten zu können aber dann war es in dem Sog doch recht kuschelig. An der Kontrolle in Hunden wollte ich mich gerade wieder einreihen, da rief ein Sopran meinen Namen. Es waren Peter und Angela. Im Ziel haben wir bestimmt noch Zeit für einen Plausch.
Bis dahin war es nicht mehr weit und durch die Winsener Marsch gab ich noch einmal alles, ohne Rücksicht auf den Heimweg.
Am Ziel traf ich noch einen alten Randonneurskollegen, Hermann Piepereit, der sich schon mal für meine Hudertwassertour (300 km) angemeldet hat. Er war mit dem Rad von Ahrensburg angereist, die 158er gefahren und machte sich gerade auf den Rückweg. Zusammen ca. 270 km. Siehste! Warum konnte ich mein Gesäß nicht etwas früher aus den Federn schieben und auch zum Start radeln? Inzwischen war auch Peter und Angela eingetroffen und ich bewunderte sein Pan–Kostüm, frei nach dem Vorbild des Tänzers Nizhinsky. Schwarz -Weiß ist, wie man sieht, total in, auch wenn hier noch Helmut mit dem Elbcult -Trikot fehlt.
Für den Rückweg wählte ich die gewohnten Nebenwege, die heute einige Gelassenheit erforderten. 15 Straßenperren mit fröhlich feiernden Ausflüglern zählte ich. Besonders an der Horster Mühle erforderte das Vorwartsstreben einiges Geschick. Gut dass die RTF an so einem Tag nicht über Nebenwege führt! Nach so einer schönen Tour freue ich mich am Sonntag auf Wesseln, wo ich um 7°° erscheinen werde. Warum ich über eine so normale RTF so viel schreibe? Weil es so schön war und ich sie so noch einmal erlebe, genauso wie bei den Beschreibungen und den Fotos der anderen Autoren. Weitere Berichte auf www.helmuts-fahrrad-seiten.de. |
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Es ist der 21. Juni 2009. Sein Blick schweift von dem 300m hoch gelegenen Schieferplateau über das aufgewühlte, bleigraue Meer, der Himmel regenverhangen und es ist alles andere als warm. Möglicherweise hat er aber Glück und eine rote Mitternachtssonne erwärmt mit ihren flachen Strahlen sein Gemüt. Hinter ihm feiern einige Norweger und Touristen die helle Mitsommernacht mit viel Bier an einem großen Feuer. Vor seinem inneren Auge ziehen Segler des 16. Jahrhunderts vorbei, auf der Suche nach einer Nord-Ostpassage.
Udo
wandelt auf den Spuren von Francesco Negri, einem Priester aus Ravenna,
der 1664 Europas nördlichsten, heute auf Straßen erreichbaren Punkt als
Tourist besuchte. Francesco
war besessen davon herauszufinden, wie die Menschen so weit im Norden überleben
konnten. Er reiste allein und schrieb seine Erfahrungen nieder. Als er zum
Schluss sein Ziel erreichte, wurde er berühmt für den Ausspruch: „Hier
stehe ich nun am Nordkap – am letzten Außenposten der Zivilisation –
und kann sagen, dass meine Wissbegier nun befriedigt ist. Ich reise nun
zufrieden heim – so Gott will.“ Auch
Udo wird alle Anstrengungen überlebt haben und möchte bitte auch einen
historisch wertvollen Ausspruch für die anteilnehmenden Sportfreunde
dokumentieren. Am 16. Mai wird Udo ein Abenteuer beginnen, dass alles Andere, was bei uns oder in meinem Bekanntenkreis unternommen worden ist, weit in den Schatten stellt: Eine Radtour vom Sizilien bis zum Nordkap. Ca. 4877 km hat mein Routenplaner ausgegeben. Udo rechnet mit 5 ½ tausend km, unterteilt in Marathon-Teilstücke von 200 km. Sizilien, Sardinien und Korsika, Norditalien, Alpen und Deutschland, Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen bis zum Nordkap (nicht zu verwechseln mit dem Nordcup),
Wenn
er die Mediterranen Gefilde ohne Sonnenstich verlassen, unsere
wechselhaften Breiten durcheilt hat ohne aufgeweicht zu werden, dann wird
das raue Klima des Nordens ihn in dicke Klamotten zwängen. (Im Sommer
2000 bin ich in den Hügeln westlich von Stockholm in einen Schneesturm
geraten). Wenn ich an die einsamen Straßen in Schweden denke mit
Abschnitten von fast 200 km ohne Verpflegungsmöglichkeit, dann dämmert
mir, was Udo neulich auf einer Trainingstour bei den „Grabenfischern“
im Seevetal lernen wollte: Überleben in der einsamen Wildnis des Nordens.
5
Wochen sind veranschlagt und ich hoffe, es sind ausreichend Pausen und
Sightseeing eingerechnet.
Überschlägig gerechnet ergibt das ca. 150 km am Tag oder 3 Tage 200 km
und dann ein Ruhetag. Da ich aus eigener Erfahrung weiß, dass der Körper
lange an solchen Leistungen arbeitet, interessiert mich, ob die Leistung
gehalten oder sogar gesteigert werden kann, sie sich auf einem niedrigeren
Niveau stabilisiert oder mit der Zeit abnimmt. Udo,
wie beneiden wir Dich! Dass Du Fortune besitzt, neue Ideen zu
verwirklichen wissen wir und wie alle Pioniere überlässt Du Bewunderern
nur die blasse Möglichkeit fader Kopien Deiner Taten. Wenn Du auf Deinen Fahrten die Möglichkeit hast, uns einige Krümel Deiner Erlebnisse und Abenteuer zukommen zu lassen, werden wir gern teilhaben.
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Sternfahrt von Buchholz zur RTF nach Buxtehude am 3.5.09 von Peter Hallo Harald,
anbei einige Eindrücke zur heutigen RTF. Wir, Angela, Stefan, Bernd Seyer (seit 1. Mai 2009 neues Mitglied in unserer Sparte), Roman, Heinz und ich, trafen uns um 7:30 zur Sternfahrt „Has und Igel“. Rechtzeitig zur Abfahrt fing es zu Regnen an. Udo wollte heute 200 km fahren, zog es aber vor nicht zu fahren. Wir machten gute Fahrt und sind nach 30 km um 9:30 zur eigentlichen RTF gestartet. Hier haben wir noch Karsten getroffen, den sich auf den Weg machte. Zwischenzeitlich hatte der Regen nachgelassen und die Sonne gab sich alle Mühe unsere geschundenen nassen Körper zu wärmen.
Ich, der immer noch mit seinem
Trainingsdefizit zu kämpfen hatte, tat sich schwer der Gruppe zu folgen.
Vorne wurde das Tempo rausgenommen. Danke an die Pacemaker. Nach
unfallfreien 48 km sind wir wieder am Ausgangspunkt zurückgekommen. Just,
in diesem Moment hatte Angela am ihrem Hinterrad einen Platen. Heinz hatte
sich angeboten schnell den Schlauch zu wechseln. Toll, auch hierfür
herzlichen Dank. Wieder rechtzeitig, zur Rückfahrt, setzte der Regen
erneut ein, aber nur kurz. Noch in Buxtehude kam uns Karsten mit seiner
„Gruppe“ entgegen. Kurz hinter dem Trelder Berg fuhr er mit seinem PKW
an uns vorbei. Nach 105 km sind wir alle wohlbehalten zuhause angekommen.
Wir freuen uns schon auf die nächste RTF. Herzliche Grüße, Angela und Peter Siehe auch den Bericht vom Heide-Biker
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Sportbetrug
mit tödlichem Ausgang…….
von Harald ist das Titelthema der Haas und Igel RTF in Buxtehude. Schließlich wird der arrogante Hase derbe irregeführt und verstirbt, zu erschöpft, um vom Igel eine Urin- Probe zu fordern. Insgesamt
waren von uns Blau- Weißen aus Buchholz doch einige dabei: Günther und
Eckhard von Hollenstedt aus, unsere 25er Angela,
Peter, Stefan, Bernd Seyer (seit 1. Mai 2009 neues Mitglied in unserer
Sparte), Roman und Heinz, dazu Heide-Biker Karsten, der mit dem Auto
angereist ist und irgendwo auch Erhard gesehen hat.
Ich
radele, wie jedes Jahr, von Klecken aus über die Rosengartenstraße um
mich in Eversen –Heide den Gruppen anzuschließen. Diesmal hatte ich
meiner Tochter in Sachen Schule etwas zu helfen und kam erst kurz vor 12°°
auf die Strecke. Ja, ja, ich gebe es zu, es lag auch etwas am Regen. So
wunderte ich mich nicht, dass bereits abgeschildert war als ich in die
Strecke einbog. Nur eine verlorene Wasserflasche bestätigte mir den
richtigen Weg. Nach einigen Kilometern fand ich aber noch Schilder, wählte
an der Streckenteilung die 75er Runde, in der Hoffnung, noch Nachzügler
einzuholen. Den Pfeilen konnte ich lange folgen bis mich der Besen-Bus vom
BSV überholte. Richtig, an der nächste Ecke war dann wieder schon
abgeschildert. Der Nase nach fahrend stellte ich fest, dass man in dieser
schönen, aber etwas einförmigen Landschaft überall geeignete Nebenwege
findet. Irgendwann stoße ich auf eine Straße, wo Gruppen vorbeiflitzen.
Hinterher! Die langsameren sind 110er, auf dem Weg zum Ziel, die
schnelleren 150er. Ein Schleicher bringt mich dazu, 4 mal nachzupumpen. In
dieser Zeit überhole ich 5x die selbe Kleingruppe. Die Zieleinfahrt ist auch in diesem Jahr wieder nicht ausgeschildert und ich kann einem Fahrer helfen, der zunächst an der Einfahrt vorbeigerauscht ist. Seit ich vor Jahren mal halb Buxtehude nach dem Ziel abgesucht habe, mache ich die Veranstalter jedes Jahr auf dieses Problem aufmerksam. Meist wird die Hinweistafel von übereifrigen Helfern zu früh weggeräumt. Die Geselligkeit im Ziel ist überschaubar. Einige sitzen auch draußen auf den Bänken. Die Angaben zu den Teilnehmern schwanken zwischen über 300 und fast 400, immerhin, trotz Regen und Parallelveranstaltungen. Bei
Uta Bruns, die hier wie jedes Jahr einen Stand hat und vieles anbietet was
ein Radlerherz höher
schlagen lässt, bekomme ich einen Schlauch. Uta hat eifrig zu tun.
Besonders Hosen scheinen ein Renner zu sein. Uta
ist langjährige Vorsitzende des Radsportbezirks Lüneburg und inzwischen
auch im Landesverband mit viel Zustimmung für den Breitensport zuständig.
Darüber hinaus verfügt sie über eine stolze Sammlung von
Trainerscheinen und Befähigungsnachweisen und sicher auch die richtigen
Befähigungen. Leider vergaß ich zu fragen, ob sie nächste Woche auch
unsere Heidetour beehrt. Ich würde mich freuen. Verpflegung
ist noch reichlich vorhanden und ich lass mir ein Würstchen geben. Während
ich draußen den Schlauch meines Hinterrades austausche, werden bereits
die Bänke weggeräumt, was die Aktion etwas behindert. Auf meine Frage
hin, ob sie damit nicht auf die letzten Fahrer der 150er Runde warten
sollten, wird mir von einem freundlichen Herrn mit grauem Bart erklärt,
dass bereits der Wagen von der letzten Kontrolle zurück sei und sich
niemand mehr auf der Strecke befände. Es werde ja schließlich genau Buch
geführt und natürlich bin ich der Erste, der die fehlende Ausschilderung
zum Ziel bemängelt. Auf meinem Rückweg über Nindorf kommen mir noch
mindestens 20 RTF-Teilnehmer auf dem Weg zum Ziel entgegen.
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Marathon
auf Abwegen
26.April 09
von Harald
Möglicherweise hätte ich auch etwas länger schlafen können um mich dann Erhard anzuschließen, der von Buchholz gleich mit dem Rad nach Hamm zum Start gefahren ist. Mit Hin und Rückfahrt hätten die Strecke als Marathon gereicht und wäre nach meinem Geschmack gewesen, aber ich will die Nordcup-Serie fahren und mit dem Rad zum Start um 7:30? War mir denn doch zu früh.
Ich fotografiere die 180 Starter von vorn und werde auch gleich von Wichtich -Wichtich angeraunzt: Hinten anstellen! Mache ich dann auch brav. Fahre also ganz hinten zwischen großen Gruppen mit hohem Frauenanteil der anderen NC-Veranstalter wie Kattenberg, Nortorf und Husum mit ruhigem Tempo durch Hamburger Stadtgebiet.
Schnell verlässt die Strecke das Gebiet mit dichter Bebauung und einigen Ampeln und führt durchs schöne Alte Land, über den Süderelb -Deich zur Kontrolle in Altengamme. Hier verlasse ich die „Kattenberger“, die am flottesten unterwegs waren und erreiche Geesthacht. Kurz vor dem Kenkraftwerk Krümmel kann ich in ruhe die gewaltigen Fallrohre des Pumpspeicherwerks bestaunen, die den Höhenunterschied des Elbhangs ausnutzen. „Höhenunterschied“ lässt aber auch gleich Vorahnungen aufkommen. Beim Fotografieren holen mich eine Gruppe Randonneure (Langstreckenfahrer) ein, die ich zum Teil kenne. Wie schon vermutet, lässt die Steigung nicht lange auf sich warten und wie immer nutzen einige dünne Heringe diese Möglichkeit, ihre Mallorca- Form zu zeigen. Die Strecke ist gut ausgesucht und das Wetter ist optimal. Wir erreichen Gülzow ohne Ermüdungserscheinungen. Offenbar ist das Feld der Marathonfahrer durch die Ampeln in Hamburg so weit auseinandergefallen, dass es keine Möglichkeit gibt, in eine Gruppe vor uns zu wechseln. Von Gülzow schließe ich mich zwei Aachenern an, die unbedingt den Nordcup fahren wollen. Das Gelände ist durch ein ständiges leichtes Auf und Ab geprägt und an irgendeiner Steigung beschließe ich lieber meinen eigenen Rhythmus zu folgen.
Die Kontrolle am Schaalseekanal bei km 107 ist besonders idyllisch und so ruhig, dass ich mich etwas länger aufhalte. Als ich vor der Abfahrt von einer Brücke fotografiere, rauschen gerade meine Randonneursfreunde herein. Unterwegs richte ich an einer Abzweigung die Richtungspfeile, die abgerissen auf dem Boden lagen, wieder her.
Ich fahre allein bis Zur Kontrolle in Güzow, wo ich wegen des auffrischenden Gegenwindes von den „Kattenbergern“ eingeholt werde. Eine Liegeradlerin, die kurz darauf eintrifft, brüllt laut: „Scheiße, ich bin im Kreis gefahren, hier war ich schon!“ Auch meine Randonneursfreunde Gerald und Norbert (CSC) treffen ein. Norbert ruft immer wenn ich ihn treffe, dass ich ihn mal in Buxtehude, wo wir uns verfranst haben, mit meinem Orientierungssinn gerettet habe. Inzwischen bevorzugt er GPS, wie viele Langstreckenfahrer. Da Gruppen mit Damen an den Kontrollen meist etwas länger brauchen, fahre ich allein weiter. Das hat den Vorteil, dass ich mein eigenes Tempo finden und mehr sehen kann. Kurz nach Gützow verpasse ich einen Rechtspfeil und rausche die Geesthachter Straße herunter nach Tesperhude. Weil ich mir zutraue die Kontrolle in Altengamme wiederzufinden, Fahre ich am Elbufer über Geesthacht zurück. Unterwegs begegnet mir eine große Fahrraddemo mit Polizeibegleitung und allem Drum und Dran. Es geht um einen neuen Leukämiefall in der Nähe des Kernkraftwerks. Mit etwas Glück finde ich auf die alte Strecke zurück und habe keine Zeit verloren.
In Altengamme halte ich mich nicht lange auf weil ich mir ausgerechnet hatte um 15:15 am Ziel zu sein. Am Elbufer zurück mit Rückenwind schnell dem Ziel entgegen, wenn nicht ein Schild unterschiedlich zu interpretieren gewesen und ein Pfeil "zum Ziel" entfernt worden wäre. So folge ich der 75er Runde, die zuerst in die falsche Richtung führte und später schon abgeschildert war. Keine Ahnung, wo ich mich befand. Nach langem Fragen und Irren finde ich einen Radweg, der an der Bahn entlang von Bergedorf über Allermöhe bis Billbrook führt. Von dort taste ich mich ohne Ortskenntnisse und vielen Fragen nach Horn und Hamm weiter. Zum Schluss weist mir ein Taxifahrer den Weg. 1,5 Stunden später als geplant und froh, dass nicht schon alles geschlossen war, erreiche ich das Ziel. GPS? Das hätte mich nur um das Vergnügen ca. 20 mal nachzufragen gebracht. Nach mir wurden noch 20 Fahrer vermisst und einige Nachzügler erzählten mir, dass sie sich verfahren hatten. An der Anmeldung aber herrschte nur Erstaunen: „Merkwürdig, dass Du der einzige bist!“ Den „Endpurtlern“ kann man zu dieser tollen und interessanten Strecke nur gratulieren und mit dem Wetter hatten sie das Glück der Tüchtigen. Bericht
vom Heide-Biker mit vielen
Fotos über die RTF. Bericht vom Jedermannrennen in Göttingen bei Team-Mainplan. Besonders freut uns natürlich das hervorragende Abschneiden der Blau-Weiss-Fahrer Lars Peper, Siegfried Klein, Hans Preuß, und Svend Andersen
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Same
procedure as every year?????
Weitestgehend, aber eben nicht ganz! Als ich am Sonntag, wie immer, um 10:15 in Klecken einsteige, gerate ich erst mal in eine gemütliche Gruppe die gemächlich und ohne Hast vor sich hin pedaliert. Überholen oder genießen? Lieber locker einfahren. Irgendwo vor mir gondelt Thomas H. im Mainplan-Tikot und scheint es auch nicht eilig zu haben. Seit Karfreitag ist die Natur regelrecht explodiert. Alles ist grün und blüht und sogar der Raps färbt sich schon gelb in der Sonne. Wie im letzten Jahr? Die anderen sind etwas wärmer gewandet weil sie bereits vor einer Stunde und 5° kälter gestartet sind.
Wir bummeln weiter über Tötensen und Westerhof, wo in der kleinen Steigung Thomas (Mainplan-man) Fotografiert. So komme ich endlich zu einem kraftvoll -dynamischen Bild von mir. Danke Thomas! Erst als ich schon vorbei bin höre ich das "Hallo Harald" und ärgere mich, dass ich nicht kurz angehalten habe. Weitere Fotos von Thomas und einen spannenden RTF-Rennbericht auf www.team-mainplan.blogspot.com. oder natürlich auch bei Heide-Biker und unter www.helmuts-fahrrad-seiten.de. Diesmal scheint mir das gesamte Tempo ruhiger und der Rummel an der Kontrolle noch größer zu sein als in meiner Erinnerung. Alles ist wunderbar entspannt. (Noch wenige Kurbelumdrehungen bis Grauen, wo die gut organisierte Kontrolle wartete. In dem traditionellen Chaos in der Einfahrt kümmerte sich ein Helfer geduldig um die Verwirrten um ihnen in einem kostenlosen Beratungsgespräch eine Richtung zu empfehlen. Zu meiner Freude traf ich dort auch Frank Plambeck, bei dem ich in Hamburg den Trainerschein gemacht habe und der hier als Helfer fungierte. Wie in jedem Jahr wählte ich die große Runde mit 113 km (ich will ja auch was für mein Geld haben!). Heute lief alles zunächst leicht und locker. Moisburg, mit seiner schönen, historischen Mühle, Rahmsdorf, Goldbeck, Sauensiek.) An der prächtigen Mühle halte ich wieder für ein Foto an. "Es klappert die Mühle am rauschenden Bach...." Heute klappert nicht die Mühle aber mein Rad: Klipp-klapp, klipp-klapp. Was an einem Mahlwerk klipp-klapp macht weiß ich, aber bei meinem Rad bekomme es nicht heraus. Irgendwas am Vorderrad. Der Ostwind, eigentlich untypisch für die Elbufer, weht wie jedes Jahr frisch, dass man sich für die entsprechenden Passagen kuschelige Gruppen suchen sollte. Nach der zweiten Kontrolle in Graun freue ich mich auf die Abfahrt nach Neu -Wulmsdorf, aber hier gab es zur Überraschung eine Streckenänderung die nach einigen holprigen Schlenkern bald wieder auf die alte Strecke zurückführte. (Auf dem Neuenfelder Hinterdeich kämpften alle mit dem starken Gegenwind. Hier war ich froh, dass wegen des kühlen, windigen Wetters nur wenige waghalsige Sommerfrischler und Skater auf dem schmalen Weg unterwegs waren. Wenige Tritte weiter und das vorläufigen Ziel in Neuwiedenthal war erreicht. Hier freute ich mich Karsten zu treffen.....). Der Zielbereich war diesmal von einem orangenfarbenen Schimmer umgeben, hervorgerufen durch eine Ansammlung Mainplaner, die treu auf ihre Nachzügler warteten und damit einen Stau verursachten. Neben Karsten traf ich auch noch Roman, der die Mainplan Damenmannschaft zurückgeleitete. (Würstchen
essen, Gebühr bezahlen (wichtig!) und dann über die Steigung am
Rehweg zurück
nach Klecken. Diese RTF kam mir heute sehr schön, kurz und leicht vor.
Mehr davon und mehr von uns!)
Vor der Abfahrt traf ich noch Helmut (www.helmuts-fahrradseiten.de), der zuerst in Richtung Parkplatz und dann in Richtung Zielbereich vor mir davonlief um mich dort mit interessantem Hintergrund (Mainplan-Kay) abzulichten. Auch mit Roman, der den 25er-Pulk mit den Mainplan-Damen eskortierte, konnte ich einige Worte wechseln. Wir freuen uns schon auf die nächste RTF in Hamburg-Hamm am nächsten Wochenende. Nach den schönen Wochen kann ich mir schlechtes Wetter fast nicht mehr vorstellen. Foto von Helmut, mit dem ich nun endlich auch mal gequatscht habe. |
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...........und
ein büschn verschlafen
Ostermontag, 13.4.09 Am
Treffpunkt glaubte ich zunächst, von den Massen am Freitag verwöhnt,
die Gruppe wäre schon weg. Aber nach genauerem nachforschen fand ich
ein Mini-Grüppchen mit Paul, Erhard, Dieter. „Insgesamt sogar einer
mehr als gestern“ schwärmte Erhard. Im Stillen hatte ich gehofft von
Karsten, der sich in Köln austobte, die Damen seiner Die
anfangs noch frische Luft erwärmte sich wieder schnell und Bäume, die
am Freitag noch kahl waren, zeigten schon prächtiges Grün. Als Lars zu
uns stieß, erhöhte sich das Tempo leicht.
Jesteburg, von Marxen in Richtung Stelle, auf dem schönen Nebenweg nach
Wulfsen und von Garstedt schnurgerade durch das Seevetal nach Vierhöfen,
weiter über Gut Schmede nach Salzhausen. Nachdem
ich von den weiteren Plänen erfuhr, (über Putensen, Raven und Evendorf
nach Egestorf) fühlten sich meine Beine gleich sehr weich an und ich
nahm den direkten Weg nach Egestorf, um die anderen nicht unnötig
aufzuhalten. Von dort aus gleich über Tangendorf und Ramelsloh nach
Hause zu fahren schien mir dann doch zu kurz und ich wagte den kleinen
Umweg über Niederhaverbeck. Wäre ich geradeaus über Evendorf gefahren, hätte ich vielleicht die Anderen wieder getroffen. Meine Runde wird gut 120 km lang gewesen sein. Eine gute Vorbereitung für die Tour „Elbe Classics“ nächsten Sonntag, die traditionell unsern Saisonauftakt bildet. Ich werde wie jedes Jahr gegen 10°° Uhr in Klecken einsteigen um mir gleich am Anfang die Tortur mit dem steilen Rehweg ersparen. Dafür hebe ich mir diese Steigung für den Rückweg auf. Wir sehen uns dann hoffentlich! Dieters
Sicht der Dinge und vor allem einen endrucksvollen Bericht vom
Jedermannrennen rund um Köln findet Ihr unter www.team-mainplan.blogspot.com.
und sicher bald auch bei www.heide-biker.blogspot.com. |
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Karfreitag um 10°° an unserm Treffpunkt bot sich ein farbenprächtiges Bild. 19 Radler abfahrbereit. Besonders freut mich, dass Karsten wieder fit ist und uns damit nicht der Lesestoff ausgeht. Bei bestem Radwetter, heiter, trocken und mild, zockelt der stattliche Tross über Klecken nach Helmstorf, wo uns die erste Fahrerin verlässt. Dafür stößt Lars etwas später dazu. Es wurde von den führenden ein ruhiges, gleichmäßiges Tempo eingeschlagen dem alle folgen konnten. Von Horst gelangten wir nach Stelle, wo Erhard die Bahnunterführungen verwechselt und uns über eine Pflasterpassage führte. In Fliegenberg kommen wir an die Elbe, der wir bis Laßrönne folgen. Dieser Streckenabschnitt mit Elbpanorama allein war schon ein Highlight.
Dann waren wieder schnelle Entscheidungen gefragt. Irgendjemand verkündete, dass einige durch die Winsener Marsch, bei Rönne über die Elbe und dann mit einem Schlenker über Hamburg zurück nach Buchholz wollten. Mindestens 120 km waren für mich heute zu weit, weil ich um 15°° zu einem Konzert wollte. Kay berichtet bei Team Mainplan von der langen Runde. Nach dem üblichen kurzen Kuddelmuddel hetzte ich mit Udo hinter der Gruppe her, die schneller gemerkt hatten, dass sie nicht so weit wollten. In Winsen kam Udo auf die Schnapsidee, einen kleinen Schaufensterbummel bei Timm, unserm langjährigen Sponsor einzulegen, was nicht alle verstanden. Gerade fand sich das versprengte Grüppchen wieder zusammen, da trennte eine Ampel die Einheit. Karsten hatte die Situation am besten erfasst und ließ sich zu den 25ern zurückfallen und hatte eine genüssliche Tour. Bericht mit Fotos vom Eisessen bei Heide-Biker. Udo und ich hetzten bis Pattensen hinter der ersten Gruppe her, die endlich losgelassen, nicht daran dachten auf uns zu warten. In Pattensen hatte Udo die Gruppe in einer langen Steigung fast wieder erreicht, dann doch gleich wieder verloren und kam mir suchend entgegen. Möglicherweise hat sich die Gruppe im Postweg verkrümelt und ist über den schönen Nebenweg nach Scharmbeck gelangt. Mir war es gleich. Ich hatte genug und genoss den Rückweg über Ohlendorf und Horst. Einige Kirschbäume waren bereits wuderbar aufgeblüht. Ich glaube, heute konnte jeder auf seine Kosten kommen. Es wäre aber schön, wenn wir unsere Touren wieder besser organisieren und absprechen würden. Ich finde, so ein Basistraining sollte ca. 70 bis 90 km lang sein, um 3 Stunden dauern und verantwortlich durchgeführt werden.
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Training Samstag/Sonntag 4.4.09 von Harald Samstag, super Wetter, endlich komme ich dazu kurz nach 17°° noch eine kleine Hausrunde zu drehen. Sonne, fast 20°, leichter Wind und noch 3 Stunden Helligkeit, was will man mehr. Die Anderen haben ihre Trainingsrunden sicher lange beendet. Kleiner Irrtum! Kurz vor 18°° kommen mir genau unter der Bahnunterführung vor Tangendorf Erhard, Lars und ?? entgegen. Ich höre ein kurzes: Das ist ja Harald, und dann sind sie hinter mir verschwunden. Kurz nachrechnen: die haben bestimmt schon 120 km in den Knochen und das, wo der Samstagbericht vom team-mainplan schon vor meiner Abfahrt in Netz stand. Aber da hatte ich mich wohl verrechnet! Erhard kam am Samstag auf 170 km und Lars auf insgesamt 190 km, wie ich am Sonntag beim Training so nebenbei erfuhr.
Der Sonntag begann etwas kühler aber am Treffpunkt an der Kirche hatte sich eine wirklich ansehnliche Gruppe eingefunden. Zwischen den unterschiedlichsten Schattierungen von Blau und Weiss blitzte auch unübersehbar Mainplan- Orange hervor, deren Träger schon dem ersten Rennen in Köln entgegenfiebern. Niemanden wundert, dass Leistungsvermögen und Trainingsziele sehr unterschiedlich sind und bereits in Ramelsloh riss ein Grüppchen mit den beiden Radlerinnen ab. Dirk, dessen Herz für die Damenwelt schlägt, ist es zu verdanken, dass durch seinen sinnvoll inszenierten Platten die schnöde männliche Leistungswut und die weibliche Gelassenheit wieder zusammenfanden. Zumindest für einige Kilometer. Das gemütliche Ende des Trosses hatte sich bereits wieder nach hinten verselbstständigt, da verkündete Erhard, dass diejenigen, die nicht so lange fahren wollen, sich bitte rechts zu halten hätten und bevor mir klar geworden war, wie lang ich noch treten wollte, waren die Eiligen auch schon verschwunden. Dann standen Paul, Roman, Udo, Dirk und ich alleingelassen an der Gabelung und trollten uns, Erhards Anweisungen folgend, nach rechts in unbekannte Gefilde. Wir fanden einen schönen Heimweg über ruhige Wege nach Winsen und Stelle, aber als wir bei Horst die Seeve überquert hatten, fiel Udo ein Grüppchen Angler auf, die mit Käschern in den Gräben fischten. Beim Gedanken an Forelle lief Udo das Wasser im Mund zusammen und er erkundigte sich bei den Anglern über die Möglichkeiten des Grabenfischens. Die Andern warteten geduldig. Ich war nach einigen Wochen ohne Training ziemlich k.o. und wollte bis zur Steigung nach Klecken einen kleinen Vorsprung halten. Möglicherweise hat Udo seine Forelle gleich gebraten und verspeist, denn ich fuhr allein weiter. Das tut mir nachträglich leid, denn ich führe in meiner großen Radtasche nicht umsonst immer eine Flasche französischen Weißwein für den Notfall mit und der wäre ja damit eingetreten. Später, beim Grübeln über diese Ereignisse, ging mir ein Licht auf, warum sich Udo so für die gesunde und eiweißreiche Ernährung aus Gräben interessiert. Davon mehr in den nächsten Wochen. 60 km am Samstag und gut 80 am Sonntag haben mir völlig gereicht. Wie jedes Jahr warte und hoffe ich auf Zeiten mit besserer Form und wie in jedem Jahr bin ich mit dieser Sehnsucht nicht allein. |
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Sonnige
Zeiten.......
kommen erst nach dem Wochenende. Doch können wir
auf einigermaßen trockenes, wenn auch kaltes Wetter am Sonntag
hoffen: Für Samstag müssen folgende Symbole
herhalten: Denkt am Sonntag an die Zeitumstellung! Wer es nicht geschafft hat, sollte es ruhig um 11°° probieren und sich möglichst nichts anmerken lassen! ("wieso, treffen wir uns nicht immer um 11Uhr?") Wer ganz heiß auf RTF´s ist und die lange Anfahrt
nicht scheut (106km Luftlinie), könnte sich schon mal in Burgdorf
versuchen. |
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PR-
Erfolg für Team Mainplan
Wer sich angesprochen fühlt, - ich habe noch nichts von einer "Mitradlerbeschränkung" gehört -, kann sich bei www.team-mainplan.blogspot.com informieren. Hallo Harald, vielen Dank für den netten Bericht auf der BW
Homepage. Wir merken tatsächlich, dass die Resonanz riesig
ist! Wie schon so oft gemutmaßt, gibt es viele
Quereinsteiger, oft ehemalige Sportler, die noch eine Menge Ehrgeiz in
sich haben. Die meisten können sich natürlich nicht mit
Rennfahren wie z.B. Armin, der schon seit Jahrzehnten
leistungsorientiert fährt, vergleichen und haben somit keine Plattform
um sich zu messen. Leider wurden diese Fahrer in den Vereinen oft
ignoriert und belächelt –jedoch zeigen die Teilnehmerzahlen bei den
Jedermannrennen, aber auch das Interesse am Team Mainplan, dass
der Bedarf riesig ist! Es freut mich daher sehr, dass einige in der
Radsportsparte bei Blau Weiss Buchholz dies scheinbar auch erkannt
haben. Es macht uns allen ja auch viel mehr Spaß am Wochenende mit 16
Fahren durch die Heide zu radeln als, wie so oft, zu dritt! Bis zum Wochenende Thomas Horn www.team-mainpan.de |
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Sportlerehrung
und "Geehrtenrunde"
1. März
09
Der Saal war nach Kräften festlich hergerichtet, die Tische schräg ausgerichtet und vor der Rückwand wartete das Kuchenbuffet. Ich war pünktlich und von den Radsportlern erst mal der Einzige. Bevor ich einen Platz gefunden hatte, weil die besten bereits mit Handtaschen belegt waren, steuerte Arnold Reglitzki auf mich zu . „Erhard wird wohl nicht kommen“ nahm ich an, „der nutzt so ein Wetter lieber zum trainieren“. Aber Erhard kam doch. Er hatte sein 3-stündiges Training auf 6°° Uhr vorgezogen (wenig Verkehr, Vogelgezwitscher). Wir blieben nicht die Einzigen. Norbert, Hartmut mit Frau und der kleinen Johanna, Felix Klein mit seinem Vater Siegfried im Schlepp, Peter mit Angela und natürlich Armin mit Frau und Sohn Niclas.
In ein buntes Programm eingebettet, hatte Hartmut als erster die Ehre, Nadel und Urkunde für 25 Jahre treue Vereinsmitgliedschaft entgegenzunehmen. Irgendwann zwischen Hula-Hula –Tanz und Karate wurde Erhard für 40!! Jahre Blau –Weiss geehrt. Erhard, wie alt bist du eigentlich? Eine noch jünger aussehende Dame hatte auch schon 40-jähriges. Arno fand es kurios, sagte aber nicht, ob sie bereits vor der Geburt angemeldet war.
Höhepunkte des Programms waren furiose Kampfsporteinlagen und Selbstverteidigungsdemonstrationen. Besonders bewundernswert, wie sich der mächtige "Angreifer" immer wieder spektakulär zu Boden werfen ließ. Nach
Rollstuhl-Basketball oder Flammenko wurden Armin
und Felix nach vorn gerufen. Es sollten besondere sportliche
Leistungen geehrt werden. Die
Riege der Ehrenden vorn war wohl etwas aus dem Konzept und bekamen gerade
noch auf die Reihe, dass Radfahrer und Kampfsportler geehrt wurden. Nicht
wie und nicht was. Arnold merkte wohl, dass etwas schief lief und ging
allgemein auf hervorragende Leistungen und die Resultate der Kämpfer ein.
Urkunde, Foto, …das war's erst mal. - Allgemeine
Verwunderung. Dann kam eine grosse Gruppe Fechter und hier listete man detailliert alle Leistungen auf. Norbert begab sich unauffällig nach vorn und sprach Arnold R. an. Dieser raffte sich daraufhin auf, Armin und seine beeindruckenden Leistungen (2x dritter bei Deutschen Meisterschaften), entsprechend zu würdigen.
Langsam leerte sich der Saal und die tapferen unter den Anwesenden entspannten sich bei Hulla- Hulla und Joga. Nach weiteren Ehrungen, unter anderem des Vereinsheim- Architekten, der schon den nächsten Auftrag für Blau-Weiss bearbeitet, wurde ich aufgerufen. Ich hatte schon nicht mehr daran geglaubt. Wofür auch? Es wurde an Verdienste erinnert, an die ich mich selbst kaum noch erinnere.. Trotzdem vielen Dank! Es hat ja auch Zeiten gegeben, wo ich Organisation, Pressearbeit und Jugendtraining frustriert hingeschmissen habe und mich bis zur Homepage konsequent aus allem rausgehalten habe. Nach der Veranstaltung hatte ich es eilig, um mit Erhard um 14°°Uhr noch etwas zu trainieren. Zu unserem Geehrtentraining kam Stephan überraschend noch dazu. Es wurde eine harmonische Fahrt. Abwechselnd fuhren Erhard und ich, Erhard und Stephan oder Stephan und ich als plaudernde Pärchen vorn. Am Ende konnte ich meinen Schnitt von 28 km/h nicht ganz halten. 2,5 Std., 66 km.
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Schönwetterradler… 22.Februar 09
........haben sich am Sonntag so gegen 10°° noch mal wohlig im warmen Bett umgedreht, nachdem sie schaudernd einen Blick in den regenverhangenen Himmel geworfen haben oder sich beim Frühstück das Bett genüsslich vollkrümelten. Möglicherweise haben sie bei sich geschmunzelt: “die armen Idioten, die jetzt…“ Genau! Die armen Idioten, das waren Erhard, Stephan , Paul, Kay, Sven, Thomas, Dieter, Jan-Jakob und natürlich ich (wieder nicht im Foto), die sich bei ungemütlichem Nieselregen am Blau-Weiss-Treffpunkt am Rathaus eingefunden hatten. Norbert stand auch bei der Gruppe, wollte bei dem Wetter aber wohl lieber wieder ins Bett. Um es vorweg zu nehmen: Es wurde eine richtig schöne, ruhige Trainingsfahrt. Wenn man erst unterwegs ist, stört der Regen kaum noch, nur die Vorderleute sauten die hinten fahrenden gnadenlos ein, so dass wir im Gesicht "Sommersprossen" hatten wie Pipi Langstrumpf. Da helfen auch keine Schutzbleche. Wir folgten Erhard über Ramelsloh, Stelle bis Pattensen, wo uns Stephan, Paul und Felix verließen. Unterwegs konnte ich ausgiebig mit Stephan plaudern und erfuhr, dass sich möglicherweise Lösungen für die Vorsitzenden-Frage anbahnen könnten. Auf der Versammlung am 2. März werden wir sicher mehr erfahren. Dafür war unterwegs Lars Peper zu uns gestoßen. Vierhöfen, Salzhausen, das gemütliche Grundlagen- Ausdauer- Tempo wurde nicht aufgegeben und nur an den Steigungen von Salzhausen nach Egestorf und hinter Undeloh zuckte es Kay wohl etwas in den Beinen. Das Tempo hätten auch die 25er locker mithalten können. In Wesel bogen wir nach Schierhorn ab, wo die Gruppe nach links, Erhard, Lars und ich rechts fuhren. Nach wenigen Kilometern strebte ich allein nach Klecken zurück. REGENTAG, so nannte der Maler Hundertwasser poetisch sein Hausboot und genoss sicher auch die melancholische Stimmung und die dunklen, weichen Farben. Wer sich erst mal auf das Schmuddelwetter eingelassen hat, gewinnt auch solche Fahrten positive Seiten ab. Aus der nachträglichen Betrachtung heraus, hätte ich solche nassen und kalten Touren eigentlich nie 'besser bleiben lassen' sollen. Knapp 100km, 25er Schnitt. Unter www.team-mainplan.blogspot.com hat Kay seine Sicht der Dinge beschrieben und Karsten berichtet bei www.heide-biker.blogspot.com von seiner anstrengenden CTF ab Großhansdorf. Das nächste Wochenende bringt Radfahrwetter! |
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Sonntag, Februar 15, 2009
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Sonntag, Februar 08, 2009 Bericht von www.heide-biker.blogspot.com und zusätzlichen Fotos von HaraldTolle Rennrad-Tour
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Hallo liebe Freunde. 25er,
1.2.09
Meinem Aufruf zur Mountainbike Tour sind doch tatsächlich einige
Hardcore Biker gefolgt.
Um 11:00 waren startbereit Ilona (!!), Wolfgang, Harald, Udo, Bernd und
ich also 7 Teilnehmer. Lobenswert war die Teilnahme von Ilona, denn es
war gefühlsmäßig "schweinekalt" und der Boden hart
gefroren. Harald fungierte nicht nur als das gute Gewissen (Leute
fahrt bitte vorsichtig, es ist sehr glatt...) sondern, wie schon fast
Tradition, als Fotograf. Einige Bilder werden sicherlich in den nächsten
Tagen auf unserer Homepage "Radsport" bei
Blau-Weiss erscheinen. Unser Freund Roman war mit dem Rennrad da und hat
sich recht
schnell von uns verabschiedet um einsam auf den Strassen der Nordheide
seine Runden zu drehen.
Wie er mir heute morgen bei einem Telefongespräch mitteilte war es zwar
kalt, aber
dennoch hat es ihm gut getan.
Die restlichen Biker haben sich dann auf den Weg gemacht - zwar zügig
aber nicht übertrieben schnell - durch den Tunnel Seppenser Mühlenweg
rechts ab parallel zu den Bahngleisen
in den Wald Richtung Brunsberg. Es war teilweise sehr glatt, in Form
gefrorener Pfützen
und verharschtem Schnee und vorsichtige Fahrweise war angesagt. Dennoch
wurde sich
angeregt unterhalten und der Brunsberg bald erreicht und erklommen. Danach
ging es über
den Pferdekopf durch das Büsenbachtal und wieder über den Brunsberg in
die "Höllen-
schlucht". Hier war es, wie Karsten kürzlich schon berichtet hat,
richtig glatt und es mussten
die Bikes teilweise geschoben werden. Erwähnenswert ist noch, dass ich
aus der Gruppe der
einzige war, der auf dem Pferdekopf auf einer Eisplatte zu Fall gekommen
ist (...bin unverletzt
geblieben). Man rostet schliesslich über die ätzenden Wintermonate
etwas ein und ist auch
durch die dicken Winterklamotten bewegungsmäßig eingeschränkt! Ilona
hat sich nach dem
Durchqueren es Büsenbachtals von der Gruppe verabschiedet und meinte
"Es reicht für den
Anfang und ich möchte es zu Beginn nicht übertreiben". Kann man
verstehen - dennoch toll
wie Ilona mitgehalten hat! Hoffe Sie wird auch zukünftig wieder dabei
sein.
Alle Teilnehmer dieser gut 30KM Tour waren am Ende zwar etwas
durchgekühlt, dennoch war
der Tenor eindeutig positiv!
Man hat fast den Eindruck als wäre die Winterpause nunmehr beendet und
es gilt mit neuer
Energie die vor uns liegenden Aufgaben zu bewältigen (hört sich
richtig professionell an, oder?).
Bis zur nächsten Tour grüsst Euch
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25er......Mountain-Biken,
Sonntag um 11°° bei schönem Wetter
hat jemand Lust auf eine 30KM Runde am kommenden Sonntag um
11:00 Uhr mit dem M-Bike.
Über den Brunsberg, Pferdekopf, Büsenbachtal, Höllenschlucht etc. .
Dauer gut 2 Stunden.
Nur bei trockenem Wetter - sonst leider ohne mich!
Hallo Dirk,
das mit der Tour am Sonntag gefällt mir sehr
gut, denn
es wird langsam Zeit sich mal wieder zu bewegen. Sollten
sich also Biker finden,teile mir bitte mit wann und wo wir uns treffen.
Gruss
Bernd
Moin Bernd,
danke für Deine schnelle Post.
Ich werde auf jeden Fall am alten Treffpunkt bei der Kirche sein (um
11:00).
Damit wären wir schon mal zu zweit.
Vielleicht sind noch weitere Biker dort - lassen wir uns einfach
überraschen.
Bis Sonntag
Dirk
Lieber Dirk, aufgrund meines Familienlebens passt mir derzeit 11°° auch besser. Wenn ich bis dahin mein Rad hinbekomme, komme ich auch. Harald Hallo Dirk, Hallo Dirk, möglicherweise wird es auch schneien. Wie ich schon beobachten konnte, bist Du in der Lage wenn es Dir gefällt, nasses Wetter in "ziemlich trocken" umzudeuten. Daher meine Frage: "Wie nass ist Schnee?" Gruß
Harald
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Nicht immer nur spinnen.....
Karstens Bericht von der CTF in den Holmer Bergen /Wedel erlaube ich mir hier einzufügen. Das Orginal-Epos auf www.heide-biker.blogspot.com.
Sonntag, Januar 11, 2009CTF Holmer Berge
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Bei uns gibt es das ganze Jahr
beim An- und Abradeln, Großer Preis, Kleiner Preis, Heidetour und anderen Anlässen immer viel zu helfen und zu organisieren.
Nichts würde funktionieren, wenn nicht immer wieder tatkräftige Freunde
mit Spaß und engagement die Ärmel hochkrempeln würden. Als Dank
veranstaltete Udo am 27. November einen gemütlichen Abend im Gasthaus
Hohe Luft. Tatsächlich hatte sich der große
Tagungsraum als ich eintraf schon gefüllt. Es waren auch einig fleißige
Unterstützer dabei, die nicht der Radsportgruppe angehören. Besonderes
Gewicht lag bei den Gestaltern unserer großen Veranstaltungen und dem Abradeln,
aber auch Trainer, Webmaster und alle anderen, die sich verdient gemacht
haben fehlten nicht. Nur wenige ließen sich entschuldigen und einiges
anwesende Urgestein erinnerte an die Zeit vor 20 Jahren, als Udo Krapf die
Abteilung übernommen hatte. Auch für mich, der ich erst 16 Jahre dazugehöre,
wurde der langsame Generationswechsel deutlich. So dankte allen Helfern in einer
kleinen Ansprache und kündigte an, nicht wieder als Vorsitzender anzutreten.
Ich fürchte, diesmal lässt er sich nicht noch einmal umstimmen. Keine übermenschliche Aufgabe für
den Nachfolger sollte man meinen, die aber, wie das bei Vereinen so ist,
einige Tücken haben kann. Eigentlich wäre jetzt der
Zeitpunkt für eine Dankesrede oder
einen Nachruf gewesen aber
zum Glück kam keiner auf die Idee, so dass wir uns endlich dem „Grünkohl
satt“ widmen konnten. Nachdem ich anfangs keine Wurst abbekommen hatte
und auch die Röstkartoffeln an unserm Tisch knapp waren, wurde bald
reichlich nachgebessert. Nachdem wirklich alle satt waren und die Plätze
gewechselt wurden um auch mit anderen zu plauschen, nutzte Wolfgang die
Gelegenheit die Ergebnisse der RTF- Wertung zu verkünden und die
Auszeichnungen auszuteilen. Danke Udo, ein gelungener Abend
Auch 25er -Erfinder Dirk war in Begleitung erschienen
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Kalt
erwischt
Der erste Blick aus dem Fenster: Kalt! Ich hatte trotzdem Lust mich etwas zu bewegen und begann die Winter- Plürren zusammenzusuchen. Einige der guten Stücke waren 9 Monate in der Versenkung verschwunden und einfach nicht wiederzufinden. Die Überschuhe passen nicht über die dicken Sohlen meiner Mountainbike-Schuhe die ich normalerweise auch auf dem Rennrad benutze. Also wieder ausziehen und die schlankeren Rennradschuhe anziehen aber als ich endlich alles angetüddelt hatte und das Rad rausschob merkte ich, dass die Straßen ziemlich glatt waren. Das war's dann mit den 25ern. Ich bin dann doch noch nachmittags 2 Stunden alleine gefahren, ziemlich gemächlich. Unterwegs habe ich keinen anderen Radfahrer gesehen. Nur als ich mich die letzte Steigung von Bendestorf nach Klecken raufquälte, flog, wie immer, noch ein schmales Jüngelchen an mir vorbei. Am Treffpunkt hatten sich wohl nur Erhard und Udo auf MTB's eingefunden während sich andere 3 Stunden im Keller auf dem Spinning -Bike folterten (www.heide-biker.blogspt.com). .....Hoffen auf bessere Zeiten! |
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25er,
von Dirk verlassen….
16.11.08 von Harald
Beim Aufrufen der Wettervorhersagen deutete sich eigentlich bereits seit Donnerstag ein schöner Sonntagvormittag an und so kam es, dass eine stattliche Gruppe von unserm Treffpunkt am Parkplatz hinterm Rathaus gerade startete, als ich mich näherte.
Schade, dass Dirk, der sich aus Frust über das regnerische Wetter der letzten Wochen abgemeldet hatte, nicht dabei war. Es war ein Wetter nach seinem Geschmack aber möglicherweise ist ihm 10 Uhr im Winter auch zu früh. Schon auf dem Weg nach Seppensen holte sich Karsten einen Platten. Alle warteten geduldig und gut gelaunt in der Sonne und es konnte auch bald weitergehen.
Erhard, Thomas, Udo und Kay waren den Eiligeren zuzuordnen, Karsten und ich mit viel Trainingsrückstand, Norbert, Daniela, und Rolf, den ich heute kennen lernte, eher zu den 25ern. Natürlich gab es wieder große Leistungsunterschiede aber Thomas und Kay nahmen auf den größeren Teil der Gruppe Rücksicht. Bei Handeloh entdeckten Thomas und Kay Günther, der vor uns fuhr. Sie setzten nach und sofort flog die Gruppe auseinander. Günther hatte andere Pläne und wollte lieber alleine weiterfahren. Danach sammelten wir uns wieder und setzten die Fahrt über Stelle in ruhigem 25er Tempo über Welle und Todshorn fort. Sozusagen eine unserer Standardrunden. Bei Königsmoor trennte sich die Gruppe. Udo, Thomas, Erhard und Kay hängten eine Schleife über Fintel an. Ich hatte gehofft, dass jetzt das Tempo noch ruhiger würde aber weit gefehlt. Erst weckte der Schiebewind , der den kräftigen Gegenwind ablöste die erschlafften Geister und dann entdeckte Rolf einige Hügelchen, die ihn zu Bergsprints animierten. Dagegen ist im Grunde nichts zu sagen wenn, wie von Rolf praktiziert, immer auch auf die letzten gewartet wird. Das war auf den schönen Nebenwegen Richtung Tostedt.
Solange ich in Buchholz mitfahre, haben wir auf der ansteigenden Strecke von Todtglüsingen über Neddernhof nach Lohberge unsere „Bergsprints“ ausgefahren. Natürlich zog wieder Rolf als erster das Tempo an. Paul musste hinterher und ich wollte auch kein Spielverderber sein. Irgendwie hatte sich wohl auch Norbert noch drangehängt. Das hat Spaß gemacht und es wäre perfekt gewesen, wenn wir die letzten km nach Buchholz gemeinsam hätten ausrollen lassen. Knapp 60 km werden es wohl gewesen sein in einem 25er Schnitt. Für mich wurden es durch die Anfahrt von Klecken insgesamt 75 km. Das hat mir für heute gereicht. Gerade als ich ins Haus ging, fing es an zu regnen. Glück gehabt. Nach einem Monat Pause war diese Trainingstour wieder richtig erfrischend.
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trotz des sicherlich gut besuchten Cross-Seminars bei Armin haben sich
immerhin 7 Biker am
Sonntagmorgen eingefunden. Es handelte sich um eine leistungsmäßig
sehr gemischte Gruppe.
Allen voran Thomas und Kay unsere Schnellfahrer, gefolgt von Daniela,
Ilona, Wolfgang, Joachim, Bernd
und mir. Gleich an dieser Stelle möchte ich ausdrücklich feststellen,
dass sich Thomas und
Kay toll zurückgehalten haben und beispielhaft mit den anderen im Pulk
gefahren sind. Da kam
richtig Freude auf (vielleicht nicht so sehr bei den beiden - aber das
haben sie sich nicht an-
merken lassen). Unser Neuzugang Ilona hat sich wacker geschlagen!
Eigentlich wollte Sie
bereits nach 25 KM umkehren da so ziemlich alles wehtat was wehtun
konnte - jedoch die
unermüdliche Überzeugungskraft und das Angebot Windschatten zu fahren
der anderen hat ihr schliesslich doch noch über gesamte die Distanz
geholfen - ca. 55KM. Die Tour führte uns irgendwie durch die Nordheide.
Einiges kam mir sehr bekannt vor während der Grossteil der Strecke für
mich unbekanntes Terrain war. Auf jeden Fall hat es mal wieder allen
gefallen und viel Spass gemacht. Irgendwann, so nach 45 - 50 KM wollten
die beiden Hardcore Fahrer Thomas und Kay doch noch "powern"
und die Strecke auf 100 KM verlängern. Es wurde sich fairer weise
ordentlich verabschiedet und ich gehe davon aus, dass die Beiden auch
heil nach Hause gekommen sind. Ilona war nach Beendigung der Tour
ziemlich "groggy" aber auch
glücklich und stolz. Ganz sicher wird sie uns wieder die Ehre geben,
vorausgesetzt ihr Mann
ist bereit die Kinder zu betreuen. Beispielhaft war wieder der Einsatz
von Daniela, der man die
Freude am Biken deutlich anmerken kann. Ich bin ganz sicher, dass sie im
nächsten Jahr bei
den Cyclassics dabei sein wird und zwar über 100 KM. Wettermäßig
hatten wir viel Glück, denn
erst einige Stunden nach unserer Rückkehr begann es zu nieseln.
Wir haben meinen Vorschlag kurz besprochen, die Startzeit auf 11:00 Uhr zu
verschieben. Da die Mehrzahl sich aus den unterschiedlichsten Gründen
dagegen entschieden hat, bleibt es daher in Zukunft bei 10:00 Uhr
(da wird sich Udo aber freuen).
Das war's schon für heute. Wir sehen uns nächsten Sonntag (um
10:00) am bekannten Platz.
Schöne Woche Euch allen.
Dirk
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25er,
Berichte von Daniela und Erhard
Weil Dirk am Sonntag verhindert war und die 25er in der Minderheit waren, führte Erhard eine gemeinsame Gruppe an, die diesmal keine 25er war.
Hallo
Dirk,
wollte Dir mal kurz berichten, wie unsere
Runde heute morgen verlaufen ist:
Sieben Leute haben sich trotz des morgens
nicht so schönem Wetter am Treffpunkt eingefunden. Dieter, Arndt, Sven,
Erhard, Kay und ich sowie Klaus, mit dem Du wohl gestern telefoniert
hast. Klaus zählt 72 Lenze (ich hoffe, das habe ich auch richtig
verstanden) und wollte nach jahrelangem Langstreckenlauf jetzt noch
mal auf's Rennrad und hat sich hierfür beim Cycle-Team ein Fahrrad
geliehen.
Wir starteten recht gemächlich Richtung
Holm-Seppensen. Erhard schlug als Ziel Niederhaverbeck vor, wobei für
mich schnell klar war, dass ich vorher umkehren würde. Die zwei Wochen
Pause müssen erst mal wieder aufgeholt werden. Wir sind dann über
Inzmühlen nach Wesel gekommen und da kamen für mich die ersten
Probleme. Da es nach Undeloh stetig - wenn auch nicht steil - bergan
ging, kam ich recht schnell aus der Puste und verlor den Anschluss. Kay
sammelte mich dann wieder ein, aber nun war klar, dass ich langsam
Richtung Heimat radeln würde. Der Rest der Gruppe fuhr nun weiter
Richtung Bispingen/Schneverdingen (am Ende hatten sie 102 km auf
der Uhr und ich war froh, nicht dabei gewesen zu sein!).
Mit mir auf den Rückweg machte sich Klaus,
da der ja bisher erst einmal auf dem Bike saß und es beim ersten Mal
nicht übertreiben wollte. Wir zwei radelten dann gemütlich über
Ollsen, Hanstedt, Dierkshausen, Schierhorn und Holm-Seppensen nach Hause
und hatten am Ende knapp 51 km geschafft. In Dierkshausen hatte ich noch
einen Kettendefekt, aber zu zweit war das auch kein Problem.
Schade, dass kein weiterer
"echter" 25er heute dabei war - die anderen sind doch
einfach zu schnell für uns.
Wenn das Wetter nächste Woche mitspielt
sind wir sicherlich wieder mit dabei.
Auch Klaus hat es sehr viel Spaß gemacht
und vielleicht ist er nächste Woche ja auch wieder mit am Treffpunkt.
Schönen Sonntag noch und hoffentlich bis
nächsten Sonntag
Daniela.
Bericht von
Erhard:
Dieter und ich als Gäste
an unserem Treffpunkt. Wir zwei einsamen Blau/Weiss -Radler
starteten mit mit Daniela , Kay , Sven + 2 weiteren neuen Gesichtern.
(entschuldigt bitte mein schlechtes Namensgedächnis). Über Hundekloh
fuhren wir gemeinsam nach Sahrendorf. Daniela fuhr gen Heimat
zusammen mit einem Langstreckenläufer der scheinbar auch das Radfahren
als gelenkschonende Alternative entdeckt hat. An Bispingen vorbei
erforschten wir in Richtung Soltau eine uns unbekannte, sehr schöne
Strecke nach Heber. Dann über Nebenstrecken mit teilweise ruppigem
Asphalt nach Schneverdingen. Endlich wieder auf bekannten Strecken,
mussten Dieter und ich uns doch dem Tempodiktat der
3"Fussballer" beugen. Mit Rückenwind zügig über Wesseloh
zurück nach Sprötze. Sven wohnt in Surhop und führte uns über die
frisch geteerten Waldwege zum Bahnhof in Surhop. Ich finde die
schönere Alternative, als wenn man sich zur Hauptverkehrszeit über den
Sprötzer Weg bewegt. Gut 100 KM standen auf dem Tacho, es war
auch nicht so nass wie der 1.Blick morgens aus dem Fenster befürchten
ließ. Allen Blau/Weissen, die nicht beim Training waren, kann ich
nur sagen: Wir haben uns Kaffee+Kuchen nach schöner Tour verdient.
ERHARD |
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Moin
Sportsfreunde,
![]() für alle, die auf der letzten Mitgliederversammlung nicht dabei waren, zur Info: das Abradeln findet am vorraussichtlich am 9.11. zwischen 14 und 16 Uhr am Vereinsheim des Schützenvereins "Wilhelm Tell" am Holzweg in Buchholz beim Tierheim, Nähe Schwimmbad bzw. Vereinsheim Blau/Weiß mit anschließender Feier statt. Also: merkt Euch diesen Termin schon mal vor. Näheres folgt demnächst. Schöne Grüße, Thomas Bräuer |
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eigentlich hatte ich nicht erwartet, dass sich am vergangenen Sonntag
überhaupt jemand am
Treffpunkt einfinden würde denn das Wetter war diesig, leicht nieselig
(falls es dieses Wort
überhaupt gibt) und einfach ungemütlich. Aber die Hoffnung auf ein
deutliches Aufklaren hat
dann doch noch die "harten Hunde" mit dem Rennrad auf die
Strasse getrieben und so fanden
sich Philipp, Harald, Karsten, Kay, Sven, Paul, Eckard und ich selbst um
10:00 Uhr am Rathaus
ein um ein gemütliches Ründchen zu fahren. Udo hatte zwar sein
Erscheinen angekündigt, aber irgendetwas ist ihm wohl dazwischen
geraten - vielleicht war es ihm auch zu ungemütlich
- wer weiss?
links vorn Dirk, Mitte Kay und Paul, rechts Karsten und Erhard. Nicht im Bild: Harald, Philipp und Sven. Die Steigung nach Egestorf war etwas selektiv.
Wir acht Biker machten uns also auf zu einer Nordheide-Runde und da war
es mit der Gemüt-
lichkeit auch schon vorbei denn es ging recht flott zur Sache.
Allerdings muss ich bei dieser
Gelegenheit einmal eine Lanze für die "Schnellfahrer" am
Sonntag brechen - sie haben immer
wieder das Tempo ein wenig zurück genommen um die Gruppe zusammen zu
halten. Dafür
möchte ich mich noch einmal herzlich bedanken, denn gerade das Biken im
Gruppenrahmen
macht den Spass aus (ausserdem wird das Windschattenfahren intensiver
praktiziert und
ebenfalls der Fahrerwechsel an der Tete). Wir sind wohl so um die 68 KM
gefahren mit einen
Durchschnitt von annähernd 29KM/h (soll aber nicht heissen, dass aus
den 25ern jetzt 28er
oder gar 29er werden - obwohl ich das Gefühl habe, dass die
Geschwindigkeit zum Ende der
Saison bei allen deutlich zunimmt - mich selbst eingeschlossen).
Es war eine starke Truppe und die Tour hat allen gut gefallen. Keiner
war richtig "down" und
selbst Karsten hat sich am späten Nachmittag zum Bowlen im PIAZZA
aufgerafft - Spitze,
Karsten! Schade, dass sich der Sommer nunmehr unübersehbar dem Ende zuneigt
und die Tage
deutlich kürzer werden verbunden mit herbstlichem Wetter und
niedrigeren Temperaturen.
Ich finde, dass die 25er eine Zukunft haben, auch wenn viele, die
anfangs regelmäßig dabei
waren, in den vergangenen Wochen durch Abwesenheit glänzten. Freue mich
bereits jetzt auf
die neue Saison.
Am kommenden Sonntag findet die Abschlussausfahrt meines Roadsterclubs
statt (www.Nordlichter.Club.de)
und ich werde logischerweise nicht biken können. Aber, wie immer
meine Bitte an alle - denkt daran, je mehr Biker teilnehmen desto größer
der Spass.
In diesem Sinne wünsche ich allen 25ern und Lesern dieser Zeilen eine
tolle Woche!
Euer
Dirk
Auch Karsten, hier mit Kutsche vor Undeloh, hat einen Bericht unter www.heide-biker.Blögspot.com geschrieben. Deshalb gebe ich meinen Senf diesmal nicht dazu, auch wenn das Laub an diesem trüben Morgen wunderbar senf-gelb leuchtete.
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Hallo
liebe
Freunde.
Wie von
mir erwartet, fand sich eine größere Anzahl von Rennradbegeisterten am
Treffpunktein. Es handelte sich um eine Mixtur von 25ern und
Schnellfahrern - 14 Stück an der Zahl. Die von mir geplante Strecke
wurde abgesegnet und so gingen wir pünktlich um 10:05 auf die
"Reise". Das Wetter in Buchholz meinte es gut mit uns - die
Sonne kam gelegentlich durch die
Wolken und die Temperaturen zeigten Ansätze einer Tendenz nach oben.
Schon
bald zeigte sich der Unterschied zwischen Schnellfahrern und 25ern
deutlich. Die Rosengartenstrasse
war schon der Knackpunkt. Während ich mit Philipp eine kurze
Einstellung an seiner
Vorderradbremse vornahm - was naturgemäß etwas Zeit in Anspruch nahm -
entschwand eine Gruppe von 7 Fahrern und war ab dahin nicht mehr
gesehen. Die verbliebenen 7 Biker warteten auf Philipp und mich und so nahmen
Daniela, Kay, Harald, Roman, Joachim, Philipp und ich die insgesamt 85KM
in Angriff. Leider bezog sich der Himmel mehr
und mehr als wir in Buxtehude ankamen und nach Erreichen der Elbe
gab es schon mal
etwas
Niesel und damit verbunden sinkende Temperaturen. Das hat uns allerdings
nichts ausgemacht!
Alle blieben zusammen in einem Pulk von 7 Bikern - übrigens fast bis
zum Ende der
Tour. So macht es wirklich Spass!
Wir waren - für unsere bescheidenen Verhältnisse -
gar nicht
mal soooo langsam. Letztlich wurde ein Schnitt von annähernd 28KM/h
erreicht, was
unter Berücksichtigung
der Gesamtstrecke (Daniela und Joachim mussten etwas leiden - ist
Ihnen
jedoch nach eigener Aussage - gut bekommen) und der Steigung Ehesdorfer
Heuweg bzw. Rehwechsel beachtenswert erscheint! Harald hat sich wieder
als Führungsspezi profiliert und
uns immer den rechten Weg gezeigt. Danke Harald, wäre nett wenn Du öfter
dabei
sein könntest!
Die Strecke von Buchholz über Rosengarten, Buxtehude, Altes Land,
Finkenwerder,
Ehesdorf etc. ist nicht ohne Charme. Sowohl die herrliche Landschaft als
auch die
alten
teilweise toll renovierten Fachwerkhäuser in Verbindung mit gut
befahrbaren Radwegen
haben
echt Freude bereitet und waren ein Genuss fürs Auge. Solche Touren wünschen
wir uns öfter.
Leider fiel dennoch diese 7er Gruppe auseinander, allerdings erst ziemlich spät. Es war, wie
schon so
oft, der Ehesdorfer Heuweg mit seiner für uns Nordlichter doch heftigen
Steigung.
Harald,
Philipp, Roman und ich befuhren den Rehwechsel (wir wollten es doch noch
einmal
krachen
lassen...) während Daniela, Kay und Joachim den E.H. bevorzugten. Dabei
hat sich
die
Gruppe dann aus den Augen verloren. Dem ingesamt sehr positiven Verlauf
hat das jedoch
keinen
Abbruch getan!
Leider sind am kommenden Sonntag einige Stammbiker der 25er Gruppe nicht dabei und so
hoffe ich
nicht nur auf trockenes Wetter sondern auch auf rege Beteiligung.
So long -
Euer
Dirk
Von links: Harald, Roman, Philipp, Joachim, Dirk, Kai mit Ypsilon und Daniela am Elbanleger bei Cranz Lieber Dirk, ich schließe mich in der Begeisterung für unsere Trainingsfahrt voll an. Es war ja auch vom Anfang an klar, dass die "Eiligen" sich irgendwann verabschieden würden. Die Trainingsziele sind einfach zu unterschiedlich. Um so erstaunlicher ist, dass unser Schnitt ohne die gelegentlichen Pausen wie in Cranz und am Rehwechsel sicher bei 30 gelegen hätte. Ich habe mich über das meist zügige Tempo gewundert. Gratuliere, ihr habt - ohne Hast - effektiv trainiert! Gruß Harald |
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Hallo Freunde,25er, Buxtehude und
Elbe....
nachdem ich mich nunmehr an zwei Sonntagen erfolgreich gedrückt habe,
ist es wieder an der
Zeit dem vor uns liegenden Saisonabschluss aktiv gegenzusteuern. Der
Wettergott scheint es
gut mit uns zu meinen, zumindest die "Meteorolügen"
prognostizieren gutes Wochenend-
wetter - angenehme Temperaturen und keinen Regen.
Letzten Montag bin ich ca. 2 1/2
Stunden mit Rolf im mehr oder weniger strömenden Regen gefahren - hat
nicht richtig Spass
bereitet, ist aber ohne Konsequenzen (Erkältung etc...) geblieben. Bei
Sonnenschein macht
es einfach mehr Spass!!
Also - Sonntag erwarte ich eine grosse Beteiligung, zumal es m.E. keine
RTF's in der Nähe gibt
und auch andere Veranstaltungen (Stadtfeste etc.) bereits der
Vergangenheit angehören.
Was machen eigentlich unsere Ladies? Wäre auch mal nett, wenn alle vier
(Angela, Daniela,
Karin und Alexandra) geschlossen antreten würden.
Wenn generelles Einverständnis erfolgt (schliesslich sind wir
diplomatisch) fahren wir über
Buxtehude an die Elbe, dann über Finkenwerder wieder zurück nach
Buchholz - sollten so um
80KM werden. Daher bitte etwas mehr Zeit als sonst einzuplanen, okay?
Wir werden pünktlich um 10:05 losfahren um letztlich noch zum späten
Mittagessen wieder daheim zu sein (angedacht sind 3 - 3 1/2 Stunden).
Habt Ihr Lust (?) dann bitte zahlreich erscheinen!!
Bis Sonntag grüsst Euch
Dirk Stoklasa
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Skulpturenritt
im Sauerland.
von Harald Ophüls Statt beim "Kleinen Preis" zu helfen, verschlug es mich zu einem Familientreffen ins Sauerland. Wenn mich richtige Berge mit immerhin fast 500m Höhenunterschied umgeben, leihe ich mir natürlich ein Rad und überlege mir eine Tour. Diesmal reizte mich der Skulpturenwanderweg von Schmallenberg nach Berleburg. Dem gesamten Wanderpfad liegt ein weitreichendes Konzept zur Beziehung der Beiden Orte zugrunde und wurde mit Recherchen, Aktionen und Umfragen tiefgehend vorbereitet. Für die bisher 9 von 11 geplanten Skulpturen wurden namhafte Künstler beauftragt. Für die ganze Tour hin und zurück, ca. 60 km, hatte ich mit Anfahrt vom Hotel in Saalhausen 4 Std. kalkuliert und wollte mich um 13Uhr wieder mit der Familie zum Essen treffen. Da hatte ich mich schön verrechnet! Bereits das Leihen des Rades mit Einstellen des Sattels brauchte einige Zeit, weil ein passender Schlüssel fehlte. Dann suchte ich in Schmallenberg zuerst die Touristeninformation um mir eine Wegbeschreibung geben zu lassen und wer findet dann schon überall gleich den richtigen Weg? Der erste Abschnitt führt flach nach Grafschaft mit seinem alten, imposanten Benediktinerkloster. Wer mich kennt ahnt, dass ich an so was nicht einfach vorbeiradeln kann. Am Ortsende finde ich die gewöhnungsbedürftige Ausschilderung und klettere eine Weile steil nach Almert hinauf, das bereits auf dem Rotharrücken liegt. Ich stelle fest, dass ich irgendwo die Klangskulptur "Über den Teichen" verpasst habe aber nun lockt der "Hexenplatz" einen steilen Waldweg hinab. Am überlieferten Hexenplatz erinnert eine gleichnamige Instalation von Lilli Fischer an die Hexenverfolgungen im Kreis Schmallenberg. Die Inszenierung wirkt banal und etwas provinziell und weit weniger geheimnisvoll als ich erhofft hatte. Dafür entschädigt ein anspruchsvoller Anstieg zurück zur Hauptroute. Er ist immerhin so steil, dass das Hinterrad etwas durchdreht während das Vorderrad bei jedem Tritt abhebt.
Die Wege führen über die herben Höhen des Sauerlandes. Um die Flora und die prickelnde Luft zu erleben sind die Kunstwerke nur interessante Beilagen. Auf dem Rotharkamm kreuzt auch der als Wanderweg bekannte Rotharstieg, der viele landschaftliche Höhepunkte verbindet. Unterwegs sieht man immer noch die Folgen des Sturmes Kyrill vor zwei Jahren, der große Forstflächen in einer Nacht gerodet hat. Gewaltige Stapel von Stämmen, die erst in den nächsten Jahren von den Sägewerken verarbeitet werden können, mahnen stärker als jedes Kunstwerk an den Klimawandel.
Vor der Zufahrt zum kleinen Ort Schanze erinnert eine Tafel und alte Wälle an die Landwehr, eine Wehranlage auf dem Bergrücken, wo im Mittelalter Räuber und Ritter abgefangen oder verfolgt wurden. Inzwischen war es aber schon 12:30 und ich hatte in Schanze erst die Hälfte der Hinfahrt geschafft. Der anstrengende Anstieg war mit fast 400 m Höhenunterschied zeitraubender als vermutet. Endlich stand ich aber vor einem spektakulären Kunstwerk, das als goldene Schnecke in der Sonne blinkend über den Weg ragt und ich in diese Form nicht im Wald vermutet hatte. „Der Krummstab“ von Heinrich Brummack symbolisiert einen Hirtenstab und markiert die Grenze zwischen dem katholischen Schmallenberg und protestantischen Wittgensteiner Land. Er erinnert mit dem Lutherzitat „Eine allzu große Macht stürzt durch die eigene Masse“ an die vergangene Herrschaft der alten Benediktinerabtei in Grafschaft. Ich kann nicht anders als anzuhalten um ihn von allen Seiten eingehend zu betrachten. Eigentlich sollte ich jetzt umkehren. Durch meinen Zeitmangel sitze ich sozusagen vor einem 5-Gänge Menu und habe erst einen Bissen probiert. Einfach alles stehen lassen und umkehren? Nach dem Wegweiser zu urteilen ist die nächst Plastik nicht weit und so hetze ich weiter um wenigstens noch einen zweiten Happen zu ergattern. Das geht aber nicht so fix wie erhofft, denn die Abfahrt zu „Kein leichtes Spiel“ hält auf den letzten Metern noch viel Matsch und schwierige Wurzeln bereit. Obwohl es bisher alles trocken war, ist nun Rad und Reiter zugesaut. Ich finde eine große Eisenskulptur von Ansgar Nierhoff mit 4m hohen Toren und Wänden, die sich im Wald zwischen großen Bäumen wie eine verwunschene Ruine versteckt, Ton in Ton mit dunklen Stämmen. Solche Skulpturen kennt man aus öffentlichen Parks und auch Tore als Symbol sind in dieser Form nicht besonders neu. Die geheimnisvolle Präsentation, versteckt im Wald, ist allerdings anders und anregend. Nun lässt mir meine Verabredung keine Ruhe mehr. Outdoor -Aktivitäten vertragen sich eben nicht mit Termindruck! Für die rasante Abfahrt über Grafschaft zurück nach Schmallenberg und Saalhausen bevorzuge ich die asphaltierte Straße und schaffe den Weg, für den ich morgens drei Stunden benötigt habe, in knapp 20 Minuten.
Ganz sicher: Beim nächsten mal ist der restliche Weg bis nach Berleburg dran wo mich am meisten „Der Falke“(44x29m) ein Monument interessiert, das mit der Zeit zuwächst und sich dadurch laufend verändert. Die Umrandung durch einen Wall steht im Zusammenhang mit den zahlreichen Wallanlagen aus keltischer Zeit, die sich im Sauerland häufig finden. |
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Wie nicht anders zu erwarten - es gab im näheren Umkreis keine RTF -
war bei herrlichem
Wetter die Beteiligung groß. Es fanden sich 15 Biker am üblichen
Treffpunkt ein, eine Mixtur
aus 25ern und Schnellfahrern. Da ich am Vortag die sog. Südschleife der
Cyclassics - von
Buchholz über Dibbersen, Langenrehm, Sieversen dann hinunter den
Ehestorfer Heuweg bis Cuxhavener Strasse, quer durch Harburg bis
Winsener Strasse, Hittfeld, Jesteburg, Asendorf,
Dierkshausen, Holm-Seppensen, Buchholz mit dem Auto abgefahren
hatte, wurde mein Vorschlag, diese Strecke zu befahren gern akzeptiert.
Es gab jedoch eine kleine Strecken-
änderung: wir verzichteten auf die Fahrt durch Harburg zur Winsener
Strasse (zu viele Ampeln
Autoverkehr etc. und fuhren direkt über die Maldfeldstrasse um dann
wieder auf die Süd-
schleife zu gelangen. Es gab interessante Begegnungen mit anderen
Bikern, die von Neugraben gestartet waren um ebenfalls diese Teil-Cyclassics
zu fahren. Ein sehr netter
Biker - Matthias - schloss sich unserer Gruppe bis Buchholz an und nach
kurzer Aussprache
zwischen ihm und mir hatte ich das Gefühl, einen weiter 25er begrüßen
zu dürfen. Schau'n mer mal. Die Schnellfahrer in unserer Gruppe
verabschiedeten sich irgendwann um ihren eigenen Weg zu fahren (genau so
soll es sein...) und somit verringerte sich unsere Gruppe auf
8-10 Fahrer (so genau weiß ich es nicht) die dann auch bis Buchholz
zusammen blieben.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich gern die sportliche Leistung und
deutliche Konditionsverbesserung von Daniela hervorheben. Daniela war
nunmehr das dritte Mal mit dabei (Dank an Oma
und Opa - die Babysitter) und hat sich hervorragend integriert.
Bedauerlich ist die Situation bei unserem jüngsten Fahrer - Adrian - der
sich in Asendorf über Knieprobleme beklagte
und nicht (oder nur gaaanz langsam) weiterfahren konnte. Für Ihn könnten
die Cyclassics stark gefährdet sein denn er ist für die 100KM gemeldet. Geld
gibt es in diesem Jahr auch nicht zurück und tauschen ist nicht möglich!
Schade, Adrian, aber vielleicht ist es ja bis Sonntag schon
wieder in Ordnung.
Alles in Allem kamen doch noch ca. 60KM zusammen die mit einen Schnitt
von 27-28Km/h
zurückgelegt wurden. Ich glaube alle Beteiligten (inkl. Udo, der am
Vortag noch kräftig bis in
die Nacht gefeiert hatte) waren gut drauf und haben die Tour genossen.
Allen Teilnehmern an den Vattenfall Cyclassics drücke ich am
kommenden Sonntag die Daumen
(mir selbst natürlich auch) und wünsche unfallfreies Durchkommen
mit dem Erreichen von
selbstgesteckten Zielen!
Es grüsst alle ganz herzlich
Dirk Stoklasa
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Frühstück
bei CadiMac
von Harald, 1.9.08 Ich hatte sicher mit mehr Beteiligung für meinen "Hundertwasserbrevet" gerechnet, aber bei den zahlreichen Absagen wegen der Cyclassics eine Woche später, Teilnahmen an Superbrevets eine Woche vorher usw., war ich dann sogar überrascht, dass sich „5 Freude“ mit Liegerädern eingefunden hatten. Einer war schon 2005 dabei. Punkt 7°° starteten sie fröhlich aber ohne meine Begleitung. Ich hatte einfach keine Lust nur mit Liegeradlern loszuziehen. So wartete ich einen Augenblick und ging wieder allein auf die Strecke. Eine Stunde später als vor zwei Wochen war es nicht so kühl und dämmrig und es sind schon Autos unterwegs. Die ersten 100 km rollten sich locker und ohne Pause nur bei wenig Gegenwind, so dass ich in Osterholz einen Schnitt von 28 feststellte und mir um 10,30 Uhr am Imbiss wieder zufrieden mein Frühstück gönnte. Heute entpuppte sich das Kaffeé "CadiMac" als Treffpunkt biertrinkender Einheimischer. Aber es hatten sich auch Ausflügler mit Fahrrädern eingefunden. Da ich die Originalstrecke schon auswendig kenne, beschloss ich auf einem Abstecher die „Sieben Steinhäuser“ zu besichtigen, die nur am Wochenende zugänglich sind. Nach 200m rumpeligen Betonplatten öffnete ein Soldat eine Schranke und überreichte Verhaltensregeln für die Zufahrt über militärisches Sperrgebiet und den rücksichtvollen Umgang mit Panzern. Danach rollte ich über eine glatte Fahrbahn durch die reizvollste Landschaft des Ausflugs: Sehr weitläufige, üppig blühende Heideflächen mit hineindrapierten Panzerwracks, malerisch eingerahmt von Birkenwäldchen. Die "Sieben Steinhäuser" erwiesen sich als 5 prachtvolle Großsteingräber aus der Jungsteinzeit mit unfassbar riesigen Decksteinen. Es ist zu Recht die bekannteste Gruppe dieser Art und haben die ca. 8 km Umweg gelohnt.
Ab Bergen kürzte ich über Wietzendorf und Bispingen ab. Hier gönnte ich mir noch die Zeit, in die „Ole Kerk“, einem gotischen Kirchlein aus dem 14 Jh. zu schauen. Nicht besonders aufregend aber urtümlich. Über Egestorf kehrte ich in Garlstorf auf die eigentliche Strecke zurück. Am Ende zeigte der Tacho 230 km aber der Schnitt war durch das Umherschieben des Rades wertlos geworden. Die Liegeradler wollten sich eigentlich bei mir melden, aber ich bekam keine Nachricht, so dass sicher alles gut gelaufen ist. Obwohl ich 70 km abgekürzt hatte, sagten meine Beine:“Es reicht!“ Kurz vor dem Ziel kann ich immer nicht verstehen, wie ich sonst 300, 400 oder sogar 600 Km am Stück schaffe. Mit dieser Tour ist für mich die Langstreckensaison abgeschlossen und ich nehme mir vor, im nächsten Jahr besser trainiert wieder etwas längere Strecken zu wagen. Wer kommt mit?
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Bericht
von der RTF „Auf der Fährstraße“,
Stade, 24.August 08,
von Harald Lieber Heide- Biker, da hast Du einen Fehler gemacht! Das Wetter, um es vorweg zu nehmen, war fast optimal, wenn man vom Spritzwasser der ersten Kilometer absieht. Sicher, die Verlockung sich nach dem ersten Blick nach draußen noch einmal genüsslich umzudrehen und dann ein gepflegtes Frühstück am Sonntagmorgen…. Aber ich hatte am Samstag die Wettervorhersagen im Internet befragt und die sagten genau voraus, wie es auch eintraf: Anfahrt im Regen, Anmeldung im Regen mit Hoffnungsschimmer, Start schon ohne Regen.
Etwa 400 Unerschrockene hatten sich nicht von den dräuenden Wolken abhalten lassen und wurden durch eine gelungene Premiere belohnt . Bis zur ersten Kontrolle trockneten die Straßen ab und die Regenjacken Verschwanden. Streckenweise kam die Sonne zum Vorschein aber es wurde nicht zu warm. Die glatten Straßen wechselten oft mit Betonpflasterpassagen die sicher der schönen Wegführung geschuldet waren. Nach der ersten Kontrolle belebten kurze, einmal sogar giftige Steigungen das sonst flache Streckenprofil. Ich fühlte mich gut und obwohl einige bolzende Gruppen vorbeirauschten, zeigte mein Schnitt bis zur Oste 33km/h. Für mich respektabel, ich bin ja nicht mehr 50! Die Fotos zeigen Erhard und Thomas standesgemäß ganz vorn, gefolgt von Dieter und? Etwas später rollen Peter und ich am Fotografen vorbei (Die Fotos wurden von "Rudi Rastlos" ins Netz gestellt). Weiter wurden auch Roman, Stephan, Eckhard? und Günther gesichtet. Vermisst wurde Karsten. Die
beiden letzten Fotos sind von Jens Nolte (Bericht auf www.helmuts-fahrrad-seiten.de
). Jens sowie Daniela und Harald aus Bremen haben mich einige male
lutschen lassen. Leider war mir das Tempo jedes mal nach kurzer Zeit zu
anstrengend.
Nach einer Abenteuerpassage am Ostedeich, wo der Weg teilweise noch überschwemmt war, wartete als Höhepunkt die Oste-Querung mit einer Fähre, die in Handarbeit bewegt wird. Die Kontrolle am anderen Ufer ließ keine Wünsche offen, orientierte sich am gehobenen Standard. Die Extraschleife für die 154er Runde entpuppte sich als landschaftlich reizvoll aber die Wege…….! Dazu gab es meist strammen Gegenwind und offenbar wurden noch einige Kilometer zur besonderen Belohnung eingefügt. Da will ich nicht meckern. Aber gefreut habe ich mich dann doch, als die Kontrolle an der Fähre wieder auftauchte. Die war immer noch üppig ausgestattet und eifrig umschwärmt von glücklichen Wespen. Zurück nach Stade mit Rückenwind! Leider bremste an einigen Stellen wieder schlechtes Betonpflaster den Vorwärtsdrang. Erwähnenswert ist auch ein Abschnitt mit antiken Betonplatten, die sich zu kleinen Stufen verschoben hatten. Leider zeigte weder die Hin- noch die Rückfahrt etwas von dem Zauber der alten Stadt, mit dem Stade reichlich wuchert. Im Ziel: so 14.30Uhr, Schnitt: knapp 31, km: 160. Und die ganze Strecke kein Regen!
Zum
Schluß noch Ausschnitte der Bilder von Heidi Jens, die sie an dem Fährkontrollpunkt
in Gräpel (111/154 Km-Strecke) geschossen hat. Alle Fotos unter: http://picasaweb.google.com/uweundheidi/VFLStadeRTF2008
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Die Wettervoraussagen für Sonntagmorgen waren sehr gemischt, dennoch -
ein wenig Optimismus gehört schliesslich dazu - habe ich mich
durchgerungen zum üblichen Treffpunkt
zu fahren. Überraschung - es fanden sich 7 weitere Biker ein und somit
gingen wir zu acht
auf eine Kurztour von ca. 50KM. Es blieb tatsächlich die ganze Zeit
trocken und wir hatten
lediglich mit (...wie immer bei Bikern) etwas Gegenwind zu kämpfen.
Unsere Tour führte uns diesmal über Dibbersen, Langenrehm auf die
Rosengartenstrasse, dann
über Dangersen, Grauen nach Moisburg, weiter über Wohlesbostel nach
Hollenstedt und von
dort über Wenzendorf, B3, B75 wieder zurück nach Buchholz. War alles
in allem nicht zu
anstrengend so das Kai und sein Freund (beide sind für 155KM by den
Cyclassics gemeldet)
zum Schluss noch einige Kilometer drangehängt haben um sich noch
richtig auszupowern. Ich glaube, die restliche Gruppe war ganz
zufrieden mit der absolvierten Leistung - eine nette
Ausfahrt eben. Erwähnenswert ist zweifellos, dass ein weiteres
weibliches Mitglied unserer Truppe die Ehre gab. Karin,
Trainingspartnerin von Rolf war dabei (..unglaublich fit!) und somit hat sich
die Anzahl der Frauen nunmehr auf 4 erhöht - finde ich sehr beachtlich!
Der kommende Sonntag ist ein besonderer, denn es ist dann nur noch eine
Woche bis zu den
Vattenfall Cyclassics. Habe nicht die geringste Ahnung wer alles
teilnehmen wird, aber ich
glaube die Teilnehmerzahl aus unserem Verein und Dunstkreis ist sehr
hoch. Erfreulich!!
Also, bis nächsten Sonntag (..falls das Wetter mitspielt).
Euer
Dirk
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Vorschau: Hundertwassertour am 31.8.08, 300km, Start 7°° am Blau-Weiss Vereinhaus in Buchholz Am 31. 8. Werde ich wieder die Hundertwassertour als Brevet anbieten. Um Überraschungen zu vermeiden und kleine Änderungen auszuprobieren bin ich die Strecke schon mal abgeradelt.
Eigentlich hatte ich vor bereits um 5°° zu starten, aber es wurde erst um 6Uhr so hell, dass ich ohne Licht fahren konnte. Es wird langsam Herbst! Dass die frühen Morgenstunden außer Quälerei auch intensiver Erleben bereithalten, zeigen die ersten Fotos. Gleich beim Start in Klecken schmunzelte ich über die Ausschilderung der Alma Mater, die das gesamte Dorf mit Richtungspfeile in alle Richtungen eingedeckt hatte und sicher auch heute wieder für einige Verwirrung sorgt. Ich erinnere mich noch an 2004, als ich auf der Terrasse frühstückte und, für mich überraschend, größere Gruppen Radfahrer über den Hainbuchenweg flitzten. Seitdem bin ich immer in Klecken eingestiegen. Während die Alma Mater nach Bendestorf wies, rollte ich zum Vereinsheim in Buchholz, wo die Hundertwassertour starten soll. Die ersten Kilometer über Holm-Seppensen in die Heide waren begleitet vom Sonnenaufgang und sich auflösenden Nebelschwaden. Beim treten war es nicht so kalt wie befürchtet (10°c). In Undeloh gönnte ich mir einen Blick auf die die kleine, hübsche St. Magdalenen-Kirche. Einige Steine stammen aus dem 12. Jh. So stellt man sich ein altes Kirchlein in der Heide vor.
Inzwischen
begleitete mich auch wieder die Ausschilderung der Alma Mater.
Die zur Heideblühte stark befahrene Straße nach Egestorf rauf
und runter zu führen halte ich für keine gute Idee, weil das genervte
Autofahrer zu riskanten Aktionen verführt. Ich lasse Egestorf hinter mir und biege nach Döhle ab.
Das kleine Dorf Hörpel hat im Ortskern einige sehr interessante, malerische
Gebäude, wie diese alte Scheune aus unglaublich dicken Stämmen
direkt am Weg.
Auf dem Nebenweg Richtung Bispingen, bevor eine steile Abfahrt nach „Borstel in der Kuhle“ führt, ist links am Weg eine prähistorische Gräbergruppe mit Steinringen zu sehen. Die ganze Landschaft ist hier gespickt mit Zeugnissen aus der Bronzezeit. An der ersten Kontrolle in Bispingen halte ich mich nicht auf. Wenn ich etwas mehr Zeit mitbringe, werde ich hier noch einmal Schloss Isernhatsche mit dem Burberg Montagnetto, dem Neuschwanstein des Nordens besichtigen. Das glaubt man nicht, wenn man's nicht gesehen hat! Die Strecke in Richtung Wietzendorf rollt sich trotz einiger Hügel schnell und leicht. Statt den Bogen über „Klein Amerika“ zu nehmen wie bei den ersten Veranstaltungen, kürze ich in Suroide ab. Es geht über äußerst ruhige, glatte Straßen an Falling-Bostel vorbei nach Osterholz.
Den kleinen Imbiss hier lasse ich nie aus und bestelle mir heute ein preiswertes Frühstück. Ich bekomme eine Monster-Platte mit Speck, Rührei und weiteren Köstlichkeiten serviert, die keine Wünsche offen lässt. Schließlich habe ich bereits ein Drittel der Strecke geschafft und kann bei sommerlichen Temperaturen Armlinge und Windweste verstauen. Von hier aus führt eine Straße zu den „Sieben Steinhäusern“, eine Gruppe sehenswerter Großsteingräber. Die Zufahrt mitten ins Militärgelände ist nur am Wochenende erlaubt. Aus Zeitgründen verzichte ich schweren Herzens auf diese interessante Extratour. Den Truppenübungsplatz südlich umrundend gelange ich zur 2. Kontrolle in Bergen. Weiter geht’s Richtung Eschede. Vor Hermannsburg folge ich einem Hinweisschild zu einem Steingrab. Nur nicht Hetzen! In Hermannsburg pausierte ich an der Örtze, hielt die Füße ins Wasser und beobachtete eine Gruppe Paddler. Es folgt eine sehr schöne Strecke durch den Naturpark um Eschede. Der Heideort hat sich mir durch gigantische Waldbrände und das ICE-Unglück eingeprägt. Es ist aber durch die Schönheit der umgebenden Südheide bemerkenswert. Hübsche, kleine Ortschaften mit romantischen Bauwerken begleiten die nächsten Kilometer. Mit Eldingen ist der südlichste Punkt der Rundfahrt erreicht und etwa die Hälfte der Strecke geschafft. In Hankensbüttel muss ich meine Wegbeschreibung um eine Abzweigung ergänzen, weil hier ein Kreisel entsteht. An der Baustelle kommen Radfahrer gut vorbei. Vor Alt-Isernhagen biegt man links auf einen der schönsten Streckenabschnitte ab, der über Lüder und Bodenteich topfeben den Elb-Seiten- Kanal begleitet. Am Kanal bin ich versucht über den Begleitweg abzukürzen. Der ist aber für dünne Reifen nicht geeignet.
Bad Bodenteich hat tatsächlich einen Teich, und zwar einen besonders bezaubernden. Wer etwas Zeit hat sollte hier eine Pause einlegen. Das war mir nicht möglich, weil ich mir ein Rennen mit einem Mountainbiker liefern musste. Das brachte wenigstens die Erkenntnis, dass man nach 190km noch eine Weile mit über 40km/h unterwegs sein kann. Die Straße nach Uelzen ist oft Verkehrsreich. Deshalb baue ich ab Wieren einen neuen Schlenker über Nettelkamp ein. Hier verführte mich der Karteneintrag „Klein London“ zu einem Abstecher der sich nicht gelohnt hat. „Klein London“ ist kaum mehr als ein Idyllisches Häuschen. Kein Big Ben, keine Themse. Eher Wildschwein in Minzsoße. Dann schon lieber „Klein Amerika“.
Die neue Zufahrt zum Hundertwasserbahnhof in Uelzen erspart viel Verkehr, umgeht aber auch die schöne Innenstadt. Den Bahnhof, umgestaltet von Friedensreich Hundertwasser, sollte sich niemand entgehen lassen. Alle Details sind liebevoll ausgeführt. Hier wird sogar die Pinkelpause zum Erlebnis. Wer sich nicht für Kunst oder Architektur interessiert, bekommt wenigstens leckeren Kuchen. Den sollte man sich gönnen, denn auf dem letzten Drittel warten noch einige Steigungen.
Nach dem leichten Auf und Ab Richtung Ebstorf geht es nun stetig bergauf nach Bardenhagen, einem imposanten Gut. Fast unsichtbar versteckt sich das schlossartige Herrenhaus in rotem Fachwerk hinter alten Bäumen. Ein kurzer Blick nach rechts im Vorbeifahren lohnt trotzdem. Wer von den Kennern die nächsten Ortsnamen Betzendorf, Drögennindorf, Marxen am Berge und Wetzen hört, weiß, dass er sich Körner zurücklegen sollte. Ursprünglich führte die Strecke noch mal nach Egestorf hoch, aber aus humanen Überlegungen geht’s nun von Salzhausen aus über Garlstorf, Toppenstedt, Ramelsloh und Bendestorf zurück zum Vereinsheim in Buchholz, wo ich einen Raum für uns reserviert habe. Ich war um 20°° wieder zuhause. Mein Tacho zeigt für die Alleinfahrt einen Schnitt von gut 26 km/h und eine Zeit von 12 Stunden an. Mit Extratouren und der Anfahrt von Klecken bin ich etwa 315 km unterwegs gewesen.
Start der Hundertwassertour am 31.8.08 ist um 7°° Uhr am Blau-Weiss-Vereinhaus in Buchholz, Holzweg 6, 21244 Buchholz. Das Vereinsheim liegt im Sportzentrum, unübersehbar am Ortsausgang Bendestorfer Straße. Findet Euch bitte schon eine halbe Stunde früher am Hintereingang ein, um in Ruhe alle Formalitäten durchführen zu können. Nach der Tour stehen die Umkleideräume und Duschen zur Verfügung. Wer möchte, kann sich etwas zu Essen bestellen (leider nicht umsonst). Wir haben einen Raum für uns reserviert. Normalerweise ist die Teilnehmerzahl eher klein. Die
Tage werden kürzer und abends bereits nach 21°°Uhr dämmrig. Wer länger
braucht, sollte an die Beleuchtung denken. Kontrollschluss ist um 3:45
Uhr am 1.September. Brevet
(französisch) ist ein Brief, hier im Sinne von Prüfung, Auszeichnung
verwendet. Brevets werden auf niedrigsten organisatorischem Niveau
durchgeführt. Der Fahrer bekommt eine Streckenbeschreibung und hat an
den Kontrollen Datum, Urzeit, Unterschrift und Stempel in sein
Startkarte eintragen zu lassen. Für Verpflegung, Dusche, WC und bei längeren
Unternehmungen auch Übernachtungen hat jeder Teilnehmer selbst zu
sorgen. Alles was vom Veranstalter darüber hinaus geboten wird ist
reine Zugabe. Jeder fährt auf sich gestellt und vollkommen in eigener
Verantwortung - ein grundlegender Unterschied zu dem „Rundum Sorglos
Paket“ bei einer RTF. Randonneure, so nennen sich Brevet-Fahrer,
verstehen sich traditionell als Abenteurer, die schwierige Situationen
und Pannen bewältigen. Das geht auf die frühen Radpioniere um 1900 zurück.
Das bedeutet aber nicht unbedingt alleine fahren! Das Fahren in Gruppen
macht spaß! Vorläufiger
Streckenplan zum Eingeben in Navigationsgeräte: |
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Berichte von der RTF Alma
Mater
harald, ich fuhr heute während der uni-rtf mit der truppe vom vfl stade. unser ehemaliges vereinsmitglied stefan kampka ist derzeit abteilungsleiter beim vfl und würde sich bestimmt freuen wenn wir zahlreich bei deren 1.rtf erscheinen würden. Termin So.24.8. Sternfahrt ???. mit solchem wetter wie heute gelingt wohl jede rtf. bin in dibbersen eingestiegen und habe nach jeder kontrolle flott laufende gruppen gefunden. mit dem heimvorteil, dass ich jeden hügel kannte, hatte ich immer leichtes spiel in den gruppen. hat spass gemacht. ERHARD Ein ausführlicher Bericht schreibt auch Heidebiker Karsten in seinem Blog |
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trotz der RTF in Harburg haben sich gestern immerhin 10 Biker am
Treffpunkt eingefunden, von
denen ich allerdings die Hälfte noch nicht kannte (das heisst
allerdings garnichts, denn ich
war die letzten Male nicht dabei). Dennoch - eine interessante und
wirklich harmonische
Gruppe (beim nächstenmal werde ich die Kamera mitnehmen und einige
Gruppenfotos anhän-
gen). Das erstemal dabei war Rolf Heinbockel, der gleich mit einer 75KM
Runde konfrontiert
wurde, diese aber glänzend absolvierte. Überhaupt war die
Stimmung aussergewöhnlich positiv. Wir hatten eine 55 KM Strecke
geplant, jedoch, wohl auch aufgrund des tollen Wetters, wurden es doch
noch 20KM mehr. Begrüssen möchte ich auch Daniela (leider kann
sie diese Email nicht empfangen, da ich keine Emailadresse von ihr
habe). Daniela ist Neu-
Bikerin, infiziert von Ihrem Mann Kai (der auch dabei war) und
zeigt aufgrund der gestern
gemachten Erfahrung ein grosses Interesse an weiteren Ausfahrten mit den
25ern. Damit
addiert sich die Anzahl weiblicher Teilnehmer nunmehr auf 3 Damen
(Angela, Alexandra und
Daniela). Da sich die Truppe auschliesslich im Pulk bewegte, kam ein für
unsere Verhältnisse
beachtenswerter Schnitt von annähernd 28 KM/h zustande! Das soll
allerdings nicht heissen,
dass der Name unserer "Fahrgemeinschaft" geändert werden
soll. Es hat mir ausserdem sehr
gefallen, dass es eine Altersspanne gab von 17 (Adrian, dessen
Emailadresse ich auch nicht
habe) bis über 60 (Norbert und ich selbst). Das ist doch eines unserer
Anliegen -
Touren zu fahren, die für jedes Alter kompatibel sind! Hat gestern
bestens geklappt!
Für den kommenden Sonntag wünsche ich mir eine ähnlich starke
Beteiligung, denn es wird
langsam Zeit sich mental und konditionsmäßig auf die Vattenfall
Cyclassics vorzubereiten.
Ich habe festgestellt, dass ein grosser Teil der 25er Truppe über 100KM
dabei sein wird
und nach dem jetzigen Stand der Dinge hervorragend abschneiden
sollte.
Eine tolle Woche wünscht Euch
Dirk Stoklasa
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Die Freunde aus unserer Radsportgruppe von Blau-Weiss-Buchholz hatten sich an unserem Treffpunkt versammelt um gemeinsam als Sternfahrt zum Start in Hittfeld zu radeln. Da ich sozusagen auf dem Weg nach zum Start wohne, konnte ich mich noch einmal genüsslich im Bett umdrehen um , wie sollte es anders sein, zu verschlafen. So saß ich noch beim Frühstück, als das Hauptfeld startete.
Gleich auf den ersten Fotos im Forum auf www.helmuts-fahrrad-seiten.de fand ich Karsten, Stephan und Paul. Ich nehme also an, dass die Sternfahrt erfolgreich war. Die Fotos wurden von "Tierfreund" Thomas aus Hanstedt ins Netz gestellt.
Eine halbe Stunde später erreichte ich die Absperrung die den Verkehr für einen sicheren Start umleitete. So beschloss ich, statt zum Start zu fahren, lieber gleich auf die Strecke zu gehen und am Ziel zu bezahlen. Unterwegs erfuhr ich, dass trotz ungünstigem Niederschlagsradar ca. 500 Fahrer unterwegs waren. Die Strecke über Maschen, Horst, Ramelsloh über glatte, am Sonntagmorgen noch ruhige Straßen fuhr sich leicht. Das Wetter mit ab und zu leichtem Nieselregen war nicht unangenehm. Die Beschilderung, die mir von Buchholz bekannt vorkam, überzeugte durch deutliche Abzweigungen. Von dieser Art der Wegweisung können sich manche Marathonveranstalter im Norden etwas abschneiden. Richtungswechsel waren meist durch drei große Pfeile markiert und durch die unterschiedlichen Farben für links und rechts schon von weitem zu erkennen.
In Stelle markiert der markante Turm einer alten Industrieanlage den Streckenabschnitt, wo der Legende nach Jan Ullrich seinen ersten Sieg im Westen errang. Für das Foto musste ich meine kleine Gruppe ziehen lassen. Die Anfahrt zur Kontrolle in Pattensen führte über einen landschaftlich schönen aber sehr holprigen Weg mit einer kleinen Bergprüfung und etwas kniffliger Abfahrt. Hier erwischte uns ein kleiner Schauer, der der einzige bleiben sollte. Die Luft zwischen den leichten Gischt-Schauern war angenehm warm. Als ich anhielt um Weste und Armlinge auszuziehen sauste ein Fahrer in unserem Trikot mit einem Affenzahn an mir vorbei. Schade, dass ich ihn nicht erkennen konnte und auch an der nächsten Kontrolle in Putensen nicht traf. Dafür überraschten mich Ole und Arvid, beide ehemalige Jugend-Rennfahrer unseres Vereins. Arvid hat nach seiner Ausbildung beim Cycle-Team einen super Radladen in Scheeßel aufgebaut, für den einige Fans auch weite Anfahrten in Kauf nehmen. Ich bestaunte sein unglaublich leichtes Rad Focus Izalko(5kg). Für die Weiterfahrt entschied ich mich schweren Herzens für die kürzere 120er Runde, da ich mich am Nachmittag noch verabredet hatte. Oben in Raven sicherten, wie bereits in Wulfsen, Helfer eine gefährliche Kreuzung. Ein bemerkenswerter Aufwand, der den durchdachten und ambitionierten Eindruck der Veranstaltung bestätigt.
Die Auffahrt zur Kreuzung in Raven wird durch die kleine Kirche mit dem merkwürdig dicken Turm auf einem Hügel beherrscht. Bei Trainingsrunden mit unserem Verein bin ich schon oft neugierig vorbeigefahren. Auf dieser RTF konnte ich mir endlich die Zeit nehmen, kurz hineinzuschauen. Der Innenraum überrascht durch eine ungewöhnlich breite, gotische Halle (1400) die mit den großen Fenstern fast heller und heiterer wirkt als das Wetter draußen. Die Orgelempore (1602) wird durch einen Unterbau getragen, den ein heimischer Handwerker in rührender Weise versucht hat barock zu gestalten.
Die Strecke über Soderstorf, Schwindebeck , Hützel und zurück über Egestorf zur Kontrolle in Ollsen markiert Randbereiche unseres Trainingsgebietes. Ein anspruchsvolles Auf und Ab mit ständig wechselndem, kräftigem Wind. Die zahlreichen, kreuzenden Schienen waren alle zusätzlich zu den Verkehrsschildern mit Warnschildern markiert, so dass die wirklich gefährlichen, weil extrem spitzwinklig zur Straße verlaufenden Schienen dann doch noch überraschten. Auch die Kontrolle in Ollsen bot noch alles was das Radlerherz begehrt. Vor Jahren, als ich bei brütender Hitze von der langen Tour kam, war hier nichts, nicht einmal Wasser, zu bekommen. Diesmal fröstelten die zahlreichen Helfer bei der wechselhaften Witterung.
Inzwischen war durch meine Trödelei der Schnitt unter 25 gesackt. Auf dem letzten Streckenabschnitt kletterte er mit Unterstützung von Rückenwind und Geschwindigkeiten zwischen 30 und 40 doch noch wieder auf 27km/h. Auf den letzten Kilometern ins Ziel bolzte ich noch mal gegen den frischen Wind. An der Kuchentheke bediente mich eine radsportbegeisterte Dame, die mit mir im letzten Jahr in der Oper in Buxtehude gesungen hat. Drüber war ich so überrascht, dass ich vergaß zu fotografieren. Die abschließende Steigung von Hittfeld nach Klecken wurde für mich durch den starken Gegenwind noch einmal anstrengend. Schade, dass sich viele Fahrer durch Wetterprognose und Regenradar abhalten lassen. Es geht nichts über Sonne, aber für Radtouren ziehe ich dieses Wetter hohen Temperaturen vor.
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am vergangenen Sonntag hat eine "Oldie"- Ausfahrt
stattgefunden. Sage und schreibe waren
4 Teilnehmer über 60 Jahre alt (Udo, Werner, Bernd und ich selbst).
Dennoch (oder gerade
deswegen...?) war es eine gelungene Tour, speziell nachdem sich einige
Schnellfahrer, denen
unser Tempo doch wohl zu gemäßigt erschien, abgesetzt hatten um zügiger eine
längere Strecke zu fahren. Alles verlief gut, Wetter zeigte sich von
seiner besten Seite und die Gesamtstrecke von annähernd 60KM war auch
in Ordnung.
Ein kleiner Vorfall erscheint mir erwähnenswert! Wie alle wissen,
sollen auch Rennradfahrer
vorhandene Radwege benutzen (was, wie auch alle wissen, keiner macht!).
Es kommt immer
wieder vor, dass sich Hundebesitzer mit Endlosleinen an deren Ende sich
der Familienliebling
befindet auf Radwegen tummeln. Des weiteren Familien mit dem Nachwuchs
auf Kinderrädern
und eben auch allerlei nicht einschätzbare Langsamfahrer mit Ihren
Hollandrädern. Das kann
bei schnell herannahenden Rennradfahrern leicht einmal zu IRRITATIONEN
führen.
So konnten wir Zeuge einer Kollision werden zwischen einem reiferen
Rennradler aus Buxte-
hude und einem verschlafenen jungen Radfahrer in deren Verlauf der
Rennradfaher stürzte
und sich Hautabschürfungen und Prellungen zuzog. Er hatte schlicht
versucht, den Normalo
auf dem Radweg zu überholen, als dieser wohl einer Ameise oder so
ausweichen wollte und
einen kräftigen Schlenker produzierte. Resultat ist bekannt!
Interessant war die Reaktion des Rennradlers "warum muss
ich Idiot auch auf dem Radweg fahren - immer das Gleiche!" Ich
möchte hier keineswegs dazu aufrufen bestehende Gesetze zu brechen,
jedoch erscheint
es mir begründet zu sein, warum zumindest die örtliche Polizei
"ein Auge zudrückt" wenn wir
mit unseren Rennrädern die Strasse befahren und nicht, wie eigentlich
vorgeschrieben, den vorhandenen Radweg.
Sonntag wollen sich die 25er wieder an der bekannten Stelle um 10:00 Uhr
treffen. Ich selbst
bin noch nicht sicher, ob ich dabei sein kann, da sich Besuch angekündigt
hat. Dennoch hoffe
ich auf rege Beteiligung auch wenn das Wetter nicht mehr sooo warm sein
sollte (Hauptsache
trocken).
Vielleicht bis Sonntag.
Euer
Dirk Stoklasa
Anmerkung vom Webmaster: Zur Förderung des Radverkehrs wurden in den Neunzigern Radfahrer gesetzlich verpflichtet Benutzungspflichtige Radwege auch zu nutzen. Gleichzeitig wurden umfassende Anforderungen für Benutzungspflichtige Radwege (blaues Schild mit Rad und Fußgängern) erlassen. Leider sind danach alle Radwege in unserer Gegend falsch angelegt oder falsch ausgeschildert. Insbesondere die Vorgabe in Ortschaften 2,5m Breite und außerhalb 2m Breite für kombinierte Rad/Fußwege wird nie eingehalten. Richtig wäre hier das blaue Schild mit Fußgängern und dem Zusatz "Radfahrer frei" richtig. Auch der Zustand der benutzungspflichtigen Radwege entspricht selten den Vorgaben des Gesetzgebers. Einige Gerichtsurteile haben bereits Radfahrern, die auf der Straße fahren, Recht gegeben aber verlassen kann und sollte man sich darauf nicht. Ich erinnere mich noch gut, wie meine 4-jährige Tochter mit dem Kinderrad kreuz und quer über den Geh/Radweg gesaust ist. Rennradlergruppen mit einem Schnitt von 25 auf dem Gehweg wären ein Horror gewesen. Flottes Fahren auf Radwegen, besonders in Gruppen, ist für alle Beteiligten gefährlich! Aus juristischen Gründen bitte meine Meinung nicht als Empfehlung zu verstehen! Alle Angaben sind ohne Gewähr! |
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Mitternachtsmarathon 26.7.08
Die Veranstalter in Nortorf haben einiges auf die Beine gestellt. Der schöne, große Platz vor der Kirche war anlässlich der Bundes -Rad-Woche durch Trial –Anlagen, Bühne, Veranstaltungszelte gut genutzt. Inzwischen hatten sich auch 200 Marathonfahrer, einheitlich mit den Mitternachtstrikots ausgestattet, hinter dem großen, gelben Tor zum Start aufgestellt. Hinter der Kirche, leider unsichtbar für uns Marathonfahrer, wurde zum Höhepunkt der Woche ein großes Feuerwerk gezündet. Und dann ging es los. Ein endloser Lindwurm aus roten Rückleuchten und orangenfarbenen Reflektorstreifen windet sich aus dem Ort und in die schwarze Landschaft. Gleich zu Beginn landeten einige der Fahrradlampen, meist noch bläulich leuchtend, auf der Fahrbahn.
Sicher ist die Beleuchtung bei einer Nachtfahrt das zentrale Problem. Obwohl in meinem Schrank ein Sammelsurium von Fahrradbeleuchtungen schlummert, habe ich mir noch morgens eine Dioden –Batterieleuchte geleistet, die der Anforderung, mindestens 5 Stunden durchzuhalten, entspricht. Für den Fall, dass die Herstellerangaben etwas übertreiben, muss der Batteriewechsel schnell und ohne Werkzeug möglich sein.
Schnell stellte sich heraus, dass in meinem Abschnitt wenig Erfahrung mit Nachtfahrten vorhanden war. Übertriebene „Vorsicht“ Rufe und ständige Schreck-Bremsungen veranlassten mich den gesamten Zug zu überholen und mit etwa 20 Fahrern im Schlepp zu einer kleineren, langsam enteilenden Gruppe aufzuschließen. Die neue Gruppe fuhr etwas schneller und angenehm routiniert. Schnell erreichten wir Rendsburg und unterquerten ein Gewässer durch einen Fußgängertunnel. Die langen Rolltreppen, die rauf und runter führten waren eine nette Unterbrechung. Erst beim Betrachten der Fotos fiel mir auf, dass für uns beide Treppen in eine Richtung geschaltet waren. Eine besondere Aufmerksamkeit der Organisatoren. Nach
Rendsburg ging es weiter durch eine traumhafte, unsichtbare Landschaft. Mein Nachbar in der Doppelreihe merkte bald, dass wir nach links Richtung Owschlag gemusst hätten ohne sich aber nach vorne Gehör zu verschaffen. Ein Schild war verdreht. Einige Kilometer weiter nahmen wir einen weiteren Abzweig nach Owschlag. Weil hinten noch diskutiert wurde, führte ich nun und wäre fast mit einem Rehbock zusammengestoßen, der über die Straße jagte. Endlich in Owschlag ging es auf der Suche nach dem richtigen Weg hin und her und am Ende befanden wir uns wieder in dem „chaotischen Lindwurm“, den wir lange hinter uns gelassen hatten. Die Fahrweise in der Schlange hatte sich eher noch verschlimmert uns so gab es nur die Flucht nach Vorn. Hinter mir hatte sich eine kleine Gruppe schnellerer Fahrer gebildet. Für mich waren sie eigentlich zu schnell, aber hinter uns drohte der „Lindwurm“ und so hielt ich mich dran. Bis auf die Panne bei Owschlag war alles mit großen, reflektierenden Pfeilen sehr gut ausgeschildert. Die Kontrollen in Schleswig (58km), Oeversee (93km), Husum (140km) und Wesseln (181km) wurden von den traditionellen Nordcup-Veranstaltern hervorragend ausgerichtet. Vor Oeversee begann sich vor uns am Nord-östlichen Horizont ein schmaler Lichtstreifen zu bilden, der langsam auch die Umgebung sichtbar werden ließ. Leider änderte sich die Richtung und wir rollten weiter in die Schwärze. Hinter uns leuchtete der farbige Streifen immer heller. Nach über 5 Stunden Nachtfahrt konnte ich die Beleuchtung in Husum ausschalten. Ersatzbatterien und Leuchte hatte ich nicht gebraucht. Jetzt merkte ich, dass ein Marathon eine Herausforderung ist, wenn man wie ich 4 Wochen nicht auf dem Rad gesessen hat. Ich ließ meine Begleiter fahren und genoss in ruhigem Tempo die Landschaft. Ein Schlenker führte über Friedrichstadt. Ich hatte mir ausgerechnet noch vor 10Uhr im Ziel zu sein und erlaubte mir eine kurze Besichtigungsrunde durch die Altstadt mit ihren bezaubernden Häusern und Grachten, die holländische Einwanderer in der Barockzeit angelegt hatten, wie schon 500 Jahre früher in Buxtehude. Inzwischen war die Strecke nur noch mit kleinen, ausgebleichten Richtungspfeilen minimalistisch beschildert. Prompt sause ich an Wesseln und der 4. Kontrolle vorbei, beschwingt durch einen angenehmen Schiebewind. Als ich es merkte liegt Wesseln bereits 10 km hinter mir. 10km gegen den Wind zurück? Meine Motivation ist gleich Null! Da ich auf Punkte wenig Wert lege, beschließe ich, die Kontrolle auszulassen und möglichst gleich den kürzesten Weg zurück nach Nortorf einzuschlagen. Die Ortsnamen auf der Liste sagen mir absolut nichts aber eine verschwommene Landkarte in meinem Gedächtnis lotste mich Richtung Heide. Gleich
hinter Heide fand ich die Ausschilderung wieder und folgte einem
schmalen Weg durch eine liebliche Auenlandschaft. Nach
15 bis 20 km Umweg konnte ich mir nicht vorstellen, dass noch jemand
hinter mir war. Dann
stoppte mich ein Platten hinten (auch das noch) und gleich rauschten
ganze Gruppen an mir vorbei. Jetzt war ich bestimmt der Allerletzte! Die 5. Kontrolle in Hademarschen wurde von Randonneuren, mit denen ich schon gefahren bin, perfekt ausgerichtet. Besonders gut bekam mir der Kaffee, der himmlisch schmeckte. Mit Burkhard war ich auf der Strecke Köln-Berlin-Köln (ca. 1300km) und anderen Unternehmungen unterwegs gewesen. Leider hatte er mit Helmut (www.helmuts-fahrrad-seiten.de) viel zu diskutieren. Auch Helmut, mit dem ich schon korrespondiert habe, hätte ich mich gern vorgestellt. ( Foto: Helmut rechts, Burkhard links)
Andere Berichte und viele Fotos findet Ihr auf www.helmuts-fahrrad-seiten.de |
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Eigentlich war am Wochenende nicht viel an Rennen und RTF’s los und es hatten sich ca. 10 Radsportler an unserm Treffpunkt am Jugendzentrum zum Training eingefunden. Dirk hatte sich bei den 25ern abgemeldet, sonst hätten sich von denen sicher noch mehr eingefunden. So rollten wir, in für Dieter, Nils und Thomas gemütlichem Tempo, über Schierhorn und einige Hügel Richtung Hanstedt und von dort weiter über Ollsen nach Schätzendorf wo sich die 25er von uns, Dieter, Thomas, Nils Udo und mir trennten. Höchste Zeit, denn durch die vielen kleinen Steigungen begann die Gruppe bereits auseinanderzufallen. Wir nahmen unsere klassische Runde über Egestorf, Döhle, Oberhaverbeck und die Rennstrecke, wo wieder richtig Dampf gemacht wurde, nach Wintermoor. Vor Otter überraschte uns ein stattliches Polizeiaufgebot mit Blaulicht und Motorrädern, die eine größere Gruppe Rennradler eskortierten. Nein, „die Tour“ hatte sich nicht verirrt. Es handelte sich um eine Niedersachsenrundfahrt als Hilfe für Kinder. Bei bestem Radwetter brachte uns die Trainingsrunde etwas über 80 km bei einem Schnitt von 32. Ich kam durch meine An- und Abfahrt auf genau 100 km und einen Schnitt von knapp 30. Nächstes Wochenende drängen sich die Termine. Die neue RTF Alpe´de Meckelfeld ist eigentlich Pflichtprogramm, zumal wir im Sattel anreisen können und diese Veranstaltung sich mit den meisten Höhenmetern rund um Hamburg schmückt. Möglicherweise fahre ich aber auch den Marathon in Wesseln, um die Punkte für das Nordcup-Trikot zusammenzubekommen. |
Der Schreiber mit dem Nordcup-Trikt 2006
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